Der Apfel findet seinen Weg vom Baum direkt in die Küche
Für die Gesundheit ist die runde Frucht gerade jetzt zur kalten Jahreszeit ein wahrer Segen. Für Feinschmecker bietet sie vielfältige Überraschungen.
Abt Thomas M. Freihart mit Gutsverwalter Stefan Schmerbeck im Klostergut Buchhof.Foto: Peter von Felbert
Weltenburg.
Reich prangt im Herbst das biblische Fruchtbarkeitssymbol auch auf der Streuobstwiese des Klostergut Buchhofs. Stefan Schmerbeck, Verwalter des klösterlichen Latifundiums, ist stolz auf den alten Baumbestand. Die jährliche Ernte findet ihren Weg direkt in die Küchen der Abtei. Je nach Sorte bereitet man dort Apfelkompott, Apfelstrudel, Apfelmaultaschen u.s.w. – zum Wohlgefallen der Mönche und ihrer Gäste.
Das folgende Rezept für einen Kuchen hat es mir aufgrund seiner Einfachheit, seines Aussehens und seines Geschmacks besonders angetan: Mehl, mit Salz und Backpulver vermischen, auf die Arbeitsfläche geben und in die Mitte eine Mulde eindrücken. Eier, Zucker, Vanillezucker hinzufügen und mit etwas Mehl vermengen. Die weiche Butter in kleinen Stücken dazugeben und die Schale von einer halben Zitrone darüber fein reiben. Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. In einer Frischhaltefolie im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
Äpfel schälen, dabei aber bitte ganz lassen. Das Kerngehäuse ausstechen, die Standfläche gerade schneiden und in Zitronensaft wenden, damit die Äpfel nicht braun werden. Eine Kuchenform gut mit Butter einfetten. Die Hälfte des Teiges etwas größer als die Tortenform ausrollen, da er gleichzeitig auch etwas Rand bilden soll. Diesen auf den Boden der etwas eingebutterten Kuchenform geben. Den Rand bei Bedarf seitlich etwas andrücken. Nun die Äpfel eng nebeneinander auf den Teigboden setzen und sie mit den Walnusskernen füllen. Den restlichen Teig ausrollen, und in einem Stück auf die gefüllten Äpfel legen, mit dem Rand verbinden, leicht andrücken, und einige Male mit einer Gabel in die Teigoberfläche einstechen.
Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 50 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren reichlich mit Staubzucker bestäuben. Wunderbar! Durch seine Form ist er zudem ein absoluter Hingucker. Und Kinder werden ihn besonders lieben.
Nachbemerkung: Der Apfel ist für die Gesundheit ein Segen. Wer um die überaus wertvollen Inhaltsstoffe weiß, greift nicht nur einmal täglich zum Apfel. Einer Vitaminbombe gleich, ist er zudem reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.


