Der Schul-Oma die Schultüte gefüllt
Nach 35 Jahren verabschiedet sich Klarita Faltermeier. Ihr Wunsch, an die Schule nach Painten zu gehen, verwunderte einst.
Kinder befüllten die Schultüte von Klarita mit nützlichen Utensilien für den Ruhestand.
Painten. Die einzelnen Klassen haben sich mit Liedern, Sketchen und Gedichten von der stellvertretenden Schulleiterin verabschiedet. Die Klasse 4a schenkte ihr eine Schultüte mit nützlichen Utensilien. Die Klasse 4b sang „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ von DJ Ötzi, die 3. Klasse begeisterte mit Schnadahüpfl und dem Gummibärchenlied. Die Klasse 2a wünschte der scheidenden Lehrerin „so viel Glück und Segen, wie Tropfen im Regen“, die 2b sorgte mit einem Witz für lockere Stimmung. Die erste Klasse holte Klarita Faltermeier zum Gedicht aufsagen nach vorne. Bürgermeister Willi Dürr legte den Schwerpunkt seiner Rede auf die ehemalige kommunalpolitische Tätigkeit der stellvertretenden Schulleiterin. Auch Pfarrer Max Lehnert dankte im Namen der Kirchen für das Engagement Faltermeiers. Die beiden Leiterinnen der Kindergärten, Manuela Augustin und Roswitha Sokopp sowie die Elternbeiratsvorsitzende Sonja Ilnseher bedankten sich für die Zusammenarbeit.
Schulleiterin Maria Gabler ließ den Werdegang Faltermeiers Revue passieren. Nachdem die 61 jährige 1971 ihren Schuldienst in Allersberg/Mittelfranken begann, wechselte sie nach 3 Jahren nach Aiglsbach. Nach einem Jahr dort bewarb sie sich für eine offene Stelle in Painten. „Die Frau am Schulamt schaute mich damals ganz verwirrt an, wieso ich freiwillig nach Painten wolle, da wollte damals niemand hin“; schmunzelt Klarita Faltermeier heute. Die Entscheidung nach Painten zu gehen, habe sie jedoch nie bereut. Als Dank für die gute Zusammenarbeit überreichte ihr das Lehrerkollegium Gartenschmuck und einen Rosenstock. Auch Faltermeier selbst revanchierte sich für die Zeit an der Paintner Schule mit einer großzügigen Geldspende. (evg)



