Kelheim 26.02.2012, 16:57 Uhr

Kelheim lockt die wendigen Libellen an

Hubschrauber-Piloten überlegen, die Stadt zum Stammsitz ihres Treffens zu machen. Dabei ließen sich Rundflüge anbieten.


        Hunderte Besucher nutzten voriges Jahr die Gelegenheit, am Pflegerspitz einen der 27 angereisten Helikopter zu besichtigen.

Hunderte Besucher nutzten voriges Jahr die Gelegenheit, am Pflegerspitz einen der 27 angereisten Helikopter zu besichtigen.

KELHEIM. Die Hubschrauber-Profis aus Deutschland und den Nachbarländern wollen dauerhaft Kurs nehmen auf Kelheim: Wenn es nach dem „HeliTreff“ geht, einer Info-Plattform für Hubschrauberpiloten, dann könnte ihr alljährliches Treffen „HeliDay“ künftig immer in Kelheim stattfinden, und zwar alljährlich am ersten Mai-Wochenende. Möglich wäre dann auch, kurze Rundflüge für Interessierte anzubieten, erklärt Gerhard Schug vom Team HeliTreff. Aus Sicht der Stadt wäre ein solches regelmäßiges Ereignis durchaus „eine zusätzliche Attraktion“, zeigt sich Barbara Wieben von der Stadtverwaltung aufgeschlossen für die Idee. Erstmals waren die Hubschrauberpiloten voriges Jahr in Kelheim zu Gast; heuer wollen sie auf alle Fälle am 5. und 6. Mai auf der Wiese beim Pflegerspitz landen.

Denn gefallen hat es ihnen sehr gut in Kelheim, vor allem im „Wittelsbacher Hof“ als Tagungshotel, bekundet Gerhard Schug. Der HeliDay ist nicht einfach nur ein lockeres Treffen, sondern steht alljährlich unter einem thematischen Schwerpunkt (siehe Zusatztext), der mit Fachreferenten diskutiert wird. Für die Kelheimer und auswärtige Gäste interessanter sind freilich die unterschiedlichen „Libellen“, mit denen die Piloten Kelheim anfliegen.

Dazu ist vorab einiges an organisatorischer „Bodenarbeit“ erforderlich, schildert Gerhard Schug. Denn die Wiese an der Donau (im Anschluss an den Mitarbeiter-Parkplatz des Landratsamts) ist dann nicht mehr einfach nur Wiese, sondern wird für das zweitägige Treffen zum Feldflugplatz deklariert, auf dem der „Helipad“ eingerichtet ist, also der Hubschrauber-Landeplatz. Dazu müssen die Organisatoren nicht nur mit dem Grundstückseigentümer und der Stadt Kelheim einig werden. Sondern solch ein Feldflugplatz muss beim Luftamt Südbayern beantragt werden, das bei der Regierung von Oberbayern angesiedelt ist. Das Luftamt legt unter anderem genau die Anflugrouten und -höhen fest – möglichst über unbebautem Gebiet, damit die Lärmbelästigung gering bleibt.

 

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