Kelheimerin knüpft das Netz für die Region
Barbara Mayrhofer erbt von Katharine Zepf großen Fundus und viel Arbeit. Sie hat aber auch bereits einige Projekte geplant.
Eine Menge Vorleistung und vieles, was nun zu tun ist, übergibt die bisherige Regionalmanagerin Katharine Zepf (vorne 2. v. re.) an ihre Nachfolgerin Barbara Mayrhofer (links daneben). Deren neuer Chef, Landrat Dr. Hubert Faltermeier (Mitte), stellte die künftige Regionalmanagerin Mayrhofer dem Regionalbeirat vor. Foto: hu
KELHEIM.
Regionalmanagement im Landkreis hat ein neues Gesicht: Ab 1. September ist es Aufgabe der Kelheimerin Barbara Mayrhofer, als Motor, Moderatorin und Koordinatorin soziale, wirtschaftliche und Umwelt-Projekte anzustoßen und zu begleiten.
Worauf Mayrhofer aufbauen kann, das stellten ihre Vorgängerin Katharine Zepf und Koordinator Klaus Blümlhuber gestern dem Regionalbeirat vor. Denn Bayerns Wirtschaftsministerium hat dem Landkreis die Förderung des Regionalmanagements bis 2013 verlängert, informierte Landrat Dr. Hubert Faltermeier den Beirat, in dem Vertreter von Wirtschaft, Behörden und Gemeinden mitwirken.
Bislang, seit Mai 2008, ist das „KreativKlima Kelheim“ Schwerpunkt. Noch-Managerin Katharine Zepf bilanzierte und projektierte das Jahr 2010, in dem unter anderem acht Betriebe das Projekt „Ökoprofit – Umweltschutz mit Gewinn“ abschlossen. In Arbeit ist der Bebauungsplan für das „Modell-Baugebiet Sandharlanden Nord“: Dort sollen städtebaulich optimierte Häuser höchster Energieeffizienz entstehen, ausbaufähig zum Mehrgenerationenhaus. Kreis und Gemeinden haben ihr Plazet erteilt für ein Integriertes Klimaschutzkonzept, von dem man sich konkrete Umsetzungsvorschläge verspricht. Zwar hat das Bundesumweltministerium die Förderung von 80 auf 60 Prozent gekürzt. Nach aktuellem Sachstand soll das Geld aber in diesem Jahr fließen.
Ein Vorgriff auf die neuen Förderschwerpunkte (siehe Zusatz) war im Mai das Gesundheits-Forum in Bad Gögging. Im Herbst steht das Projekt „Stark ohne Gewalt“ an der Staatlichen Realschule Abensberg an, bei dem sich 1100 Schüler beteiligen.
Nicht allein mit dieser Bilanz erntete die scheidende Regionalmanagerin Katharine Zepf vom Landrat und allen Beiratsvertretern großes Lob für ihre engagierte Arbeit. Im Gegenzug bescheinigte Zepf dem Beirat effiziente, umsetzungsorientierte Arbeit.



