Kelheim 03.05.2010, 12:09 Uhr

Preis für „Ochsentreiber“

Musik Die Hanns-Seidel-Stiftung ehrt Neustädter Volksmusikanten. Diese halten die Tradition der bäuerlichen Tanzbodenmusik hoch.

Mit dem Kulturpreis der Hanns-Seidel-Stiftung wurde am Sonntag die Neustädter Blaskapelle „Ochsentreiber“ in Wildbad Kreuth ausgezeichnet. An der Preisverleihung nahm auch Neustadts dritter Bürgermeister Bernhard Rieger (re.) teil.

Mit dem Kulturpreis der Hanns-Seidel-Stiftung wurde am Sonntag die Neustädter Blaskapelle „Ochsentreiber“ in Wildbad Kreuth ausgezeichnet. An der Preisverleihung nahm auch Neustadts dritter Bürgermeister Bernhard Rieger (re.) teil.

Neustadt/Wildbad Kreuth. Die Blasmusikkapelle „Ochsentreiber“ wurde mit dem Kulturpreis der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet. Anlässlich des „Tags der Volksmusik“, den die Stiftung seit über 25 Jahren begeht, wurde damit die Verdienste der „Ochsentreiber“ um alte bäuerliche Tanzbodenmusik gewürdigt. Neben der Blaskapelle aus Neustadt wurden sieben weitere bayerische Musikgruppen von der Hanns-Seidel-Stiftung geehrt.

In der Laudatio auf die „Ochsentreiber“ heißt es: „Seit 1987 spielen die neun Musikanten nach dem Vorbild der alten bäuerlichen Tanzbodenmusik traditionelle Musik aus der Region um Neustadt an der Donau, aber auch aus der Oberpfalz und der Hallertau. Bei zahlreichen Auftritten im In- und Ausland sowie bei Rundfunkaufnahmen stellten die Musikanten ihr Können unter Beweis. Sie leisten durch selbstinitiierte Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in Neustadt und haben sich große Verdienste um die Volksmusik in Niederbayern erworben.“

Förderung und Pflege

Der „Tag der Volksmusik“ ist im Kalender der Volksmusikanten fast schon ein Feiertag. Schließlich haben in den vergangenen über 25 Jahren Sänger und Gruppen mehr als 400 Preise für herausragende Leistungen von der Hanns-Seidel-Stiftung verliehen bekommen. Am Sonntag war es wieder soweit: Die geladenen Gäste hörten im Festsaal von Wildbad Kreuth die Preisträger singen und spielen, bevor sie mit Urkunden ausgezeichnet wurden, die ihr gesellschaftliches Engagement im Bereich Volksmusik gebührend würdigen. Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt mit dem „Tag der Volksmusik“ ein deutliches Zeichen für Volksmusikpflege, Kulturerhalt sowie das musikalische Ehrenamt und erfüllt damit seit 1984 ein Vermächtnis von Maria und Max Wutz.

 

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