Nibelungen halten Einzug auf Burg Prunn
Ausstellung verwebt die Geschichte von Burg Prunn und das Nibelungenlied – dank vieler kleiner und einer großen Überraschung
Dr. Uta Piereth konzipiert die Ausstellung auf Burg Prunn neu. Foto: dpa
RIEDENBURG . Nibelungen – da fallen einem als erstes Siegfried und seine Kriemhilde und der Nibelungenschatz ein; und als nächstes eher der Rhein und Bayreuths „grüner Hügel“ als das Altmühltal und der Felssporn, auf dem Burg Prunn liegt. Die Ausstellung „Ritter, Recken, edle Frauen – Burg Prunn und das Nibelungenlied“ soll das ab Ende Mai 2012 ändern. Denn das erhabene Gemäuer, das im 13. Jahrhundert gründet, und das mittelalterliche Epos haben viele kleine Verbindungsglieder – und ein ganz bedeutsames: Auf Burg Prunn fand im 16. Jahrhundert der Geschichtsschreiber Wiguläus Hundt den „Prunner Codex“.
Es ist dies eine um 1330 entstandene Handschrift des Nibelungenlied. Hundt schenkte sie einst Herzog Albrecht, seither wird das wertvolle Dokument in München aufbewahrt. Doch für die Ausstellung kehrt es zwei Monate lang an seinen Fundort zurück! Sicherlich die größte, aber nicht die einzige Besonderheit der Ausstellung, verspricht Dr. Uta Piereth.


