Orden für Dr. Uwe Brandl
Abensbergs Bürgermeister zählt seit gestern zum Kreis der Träger des Bayerischen Verdienstordens.
Abensbergs Bürgermeister und Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl wurde gestern von Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Foto: Staatskanzlei
ABensberg/München. Als bayerischer Gemeindetagspräsident erhielt Abensbergs Bürgermeister Dr. Uwe Brandl gestern in der Münchner Residenz von Ministerpräsident Horst Seehofer den Bayerischen Verdienstorden umgehängt. Seit 2002 engagiert er sich für die Bedürfnisse der kreisangehörigen Städte, Märkte und Gemeinden. Die höchste bayerische Auszeichnung erhalten männliche Träger wie Brandl als weißes Malteserkreuz mit blauem Rand an einem fünffach gestreiften Band.
Mit Dr. Uwe Brandl wurden 56 weitere Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft geehrt. Darunter etwa Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek, das „Spatzl“ des „Monaco Franze“, die stellvertretende Landesbäuerin Marlene Mortler, Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl oder Musikproduzent Ralph Siegel.
Eine Begründung für die Auszeichnung gebe es nicht, so die Auskunft der Bayerischen Staatskanzlei. Grundsätzlich erhalte den Orden, wer sich tatkräftig und engagiert für den Freistaat stark mache. „Der Orden steht für die mehr als tausendjährige eigenständige Geschichte unseres Freistaats“, sagte der Ministerpräsident beim Festakt im Antiquarium der Residenz. Die Ordensträger seien Baumeister der bayerischen Heimat. Durch Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer hätten sie den Freistaat weiter nach vorne gebracht. Insgesamt gibt es nun 1857 lebende Träger des Bayerischen Verdienstordens. Die Zahl der lebenden Träger ist auf 2000 begrenzt. (re)



