Regen verhagelt Mini-EM
Es schüttete wie aus Kübeln. Was ein F-Jugend-Turnier zur Einweihung der TSV-Sportanlage werden sollte, wurde Eltern und Spielern zu nass.
Es war schon Nass. Und Griechenland (weiß) unterlag Polen im Duell mit 0:1.
Neustadt. Ein Highlight der Einweihungsfeier der TSV-Sportanlage war die Mini-Europameisterschaft am Sonntag. Wie bei der Europameisterschaft der UEFA traten 16 Mannschaften gegeneinander an, der Sieger durfte den Titel des neuen F-Jugend-Europameisters mit nach Hause nehmen.
Die Mannschaften stellten sich mit Fahnenträgern und ihren Trainern auf der Stockbahn auf und marschierten – wie die Großen begleitet von der jeweiligen Hymne – auf das Spielfeld.
Die Gruppeneinteilung
Die Gruppe A bildeten der SC Kelheim (Polen), der SV Schwaig (Russland), der SSV Pfeffenhausen (Griechenland) und der TSV Ergoldsbach (Tschechien). Die Gruppe B setzte sich zusammen aus dem SV Saal (Niederlande), dem TSV Langquaid (Deutschland), dem TSV Schierling (Dänemark) und der SpVgg Weltenburg (Portugal). Der TC Laimerstadt (Spanien), TSV Siegenburg (Irland), TSV Abensberg (Italien) und der TSV Neustadt (Kroatien) formierten die Gruppe C. Zur Gruppe D gehörten der SV Mühlhausen (Ukraine), der TSV Pförring (Frankreich), der FC Mainburg (Schweden) und der SV Hienheim (England).
50 Spiele sollten gepfiffen werden, bis der Mini-Europameister der F-Jugend fest steht. Dabei wurde auf drei Kleinfeldplätzen gespielt – und natürlich hatten auch die bedeutende Namen: Allianz Arena, Raiffeisen Arena und Sparkassen Arena. Nach der feierlichen Aufstellung auf dem Rasen begrüßten Stadionsprecher Michael Toth vom TSV Neustadt die Gäste und Bürgermeister Thomas Reimer, der die Schirmherrschaft der EM übernommen hatte. „Respektiert es, wenn andere Mannschaften besser sind“, sagte er und wünschte den Mannschaften viel Spaß. Noch scherzte der Bürgermeister, dass er der „Schirmherr ohne Schirm“ sei, und schon fing es an zu regnen. Der Anpfiff der ersten drei Spiele verschob sich um eine halbe Stunde, dann gingen Polen gegen Griechenland (1:0), Russland gegen Tschechien (2:1) und Niederlande gegen Dänemark (0:1) an den Start. Aber Petrus meinte es nicht gut mit der Mini-EM, ein Abbruch wurde aber noch nicht in Erwägung gezogen. „Die Kinder sind ja schon ganz durchnässt und frieren“, sagt eine Mama, und die Mütter ringsum stimmen ihr zu.

