Kelheim 26.07.2010, 17:40 Uhr

Schwerer Unfall fordert zwei Todesopfer

77-jähriger Mann und seine 69-jährige Ehefrau aus dem Bereich Regensburg starben bei der Karambolage.

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Zwei Personen verloren ihr Leben bei dem Unfall auf der A93.

Zwei Personen verloren ihr Leben bei dem Unfall auf der A93.

Abensberg. Am Montag gegen 9 Uhr ereignete sich ein schrecklicher Verkehrsunfall auf der Autobahn. Zwischen den Anschlussstellen Hausen und Abensberg der A 93 in Fahrtrichtung München raste ein 61-jähriger Lkw-Fahrer in ein Stauende. Die Fahrzeugkolonne hatte sich wegen Bauarbeiten an der Fahrbahn gebildet.

Die beiden Pkw-Insassen, ein 77-jähriger Mann und seine 69-jährige Ehefrau aus dem Bereich Regensburg, wurden im Fahrzeug eingeklemmt und sofort getötet. Weitere sechs Unfallbeteiligte, einschließlich des aufgefahrenen Lkw-Fahrers, wurden leicht verletzt. Insgesamt waren bei dem Unfall zwei Lkw, drei Autos und ein Klein-Lkw beteiligt.

Nach Angaben vom Pressesprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern Alexander Schraml konnte die Polizei folgenden Unfallhergang ermitteln: Ein Lkw fuhr in das Stauende. Die beiden direkt vor ihm befindlichen Fahrzeuge schob er dadurch von der Fahrbahn. Sie kamen in einem Waldstück zum Liegen. Ein drittes, rotes Fahrzeug wurde von der Wucht des Aufpralls unter einen weiteren Lkw gedrückt und dabei vollständig zerstört.

Um den Grund herauszufinden, warum der Unfallverursacher sein Fahrzeug am Stauende anhielt, war laut Polizei ein Gutachter vor Ort.

Die Verletzten wurden mit Schock in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Anblick direkt am Unfallort war auch für hart gesottene Rettungskräfte nicht so einfach, sagte Einsatzleiter des BRK, Stephan Zieglmeier. „Unfälle wie dieser sind alles andere als Tagesroutine“, beschrieb er es. Jedoch dürften sich die Helfer in einer solchen Situation nicht vom schrecklichen Anblick einnehmen lassen. „Wir müssen unseren Dienst tun und uns um die Verletzten kümmern.“

Gefordert waren die Rotkreuzkräfte aber auch durch den stundenlangen Stau auf der Autobahn. „Vor allem haben wir uns um die Insassen von zwei Schulbussen gekümmert.“ Laut Stephan Zieglmeier waren rund 120 Kinder auf einem Ausflug. „Den Busfahrern sind die Getränke ausgegangen, sie waren sehr dankbar über unsere Hilfe.“

Bei dem Unfall auf der Autobahn wurde ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro verursacht.

 

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