Kelheim 11.07.2010, 19:43 Uhr

Team „Sport 2000“ siegt bei 24-Stunden-Rennen

Trotz enormer Temperaturen am Wochenende zeigten die Rennfahrer, angefeuert von vielen hundert Fans, absolute Höchstleistungen.

Der Hitze zum Trotz: Beim 24-Stunden-Rennen in Kelheim wurden neue Rekorde aufgestellt.

Der Hitze zum Trotz: Beim 24-Stunden-Rennen in Kelheim wurden neue Rekorde aufgestellt.

Von Alexander Reichmann, MZ

KELHEIM. Das 14. 24-Stunden-Rennen des RSC Kelheim war ein Rennen der Rekorde. Gleich mehrere Bestmarken in verschiedensten Kategorien sind gefallen. Für zwei Höchstleistungen waren auch die Sieger verantwortlich: Mit 56 Runden stellte die Mannschaft „Sport 2000“ um Stefan Thaller bei den Herrenteams einen neuen Rekord auf. Auch die Damen sorgten für eine neue Bestmarke. Die „Keldorado Badenixen“ um Martina Stoiber verteidigten ihren Titel und fuhren mit 50 Runden einen neuen Rekord.

Sportler trotzten dem Wetter

Diese sportlichen Höchstleistungen kamen bei neuen Rekordtemperaturen zustande. Zeitweise stieg das Thermometer über 36 Grad Grad am bislang heißesten Wochenende des Jahres. Da tat Abkühlung not. „Wenn man dieses Wetter sieht, dann kann man über die Leistungen an diesem Wochenende nur noch staunen“, betont Klaus Roithmeier, Vorsitzender des RSC Kelheim. Roithmeier war auch froh, dass es trotz der Hitze nur bei einer Handvoll Teilnehmern Kreislaufbeschwerden gegeben hat.

Rekord Nummer drei war die Teilnehmerzahl. Fast 150 Teams und 100 Einzelstarter kletterten um 14 Uhr am Samstag nach dem Startschuss von Landrat Dr. Hubert Faltermeier den ersten Anstieg in Richtung Befreiungshalle hinauf.

Wer ist Erster auf dem Berg?

Und schon gleich am Start wurde es richtig spannend. Der RSC Kelheim hatte eine Regeländerung durchgeführt und eine Bergwertung am „Gipfel“ des Stausackerer Berges eingerichtet. Das sollte das Feld entzerren und zugleich dafür sorgen, dass die Startfahrer nicht mehr zwei Runden am Stück fahren mussten.

Benedikt Schäffer, der Paintner im Team der „Lowriders Kelheim“, war von Beginn an mit vorne dabei und wollte sich die 100 Euro für den ersten Platz auf dem Berg holen. Er führte eine Gruppe von rund acht Fahrern, die sich absetzen konnte, den Anstieg hinauf. Doch für Schäffer sollte nur der zweite Platz bleiben. Davide Beccaro von den „Soave Roadrunners“ aus der italienischen Partnerstadt Kelheims konnte nämlich kurz vor der Wertung noch davon ziehen.

 

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Freitag 3. September 2010
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