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Freitag, 24. November 2017 13° 2

Kalender

So bunt und vielfältig ist Europa

Der Kreisverband der Raiffeisenbanken hat die Partnerstädte von Kommunen als Motive. Dafür gibt es Lob von der Politik.
Von Walter Dennstedt

  • Parga in Griechenland ist eine der Partnerstädte von Abensberg Die Kleinstadt liegt an die griechischen Westküste am lonischen Meer. Foto: Raiffeisenbank
  • Lanciano in Italien ist die Partnerstadt von Riedenburg. Die Stadt befindet sich in der Provinz Chieti, die zur Region der Abruzzen gehört. Foto: Raiffeisenbank
  • Soave in Italien ist die Partnerstadt von Kelheim. Sie liegt zwischen Verona und Vincenza und ist bekannt für ihre hervorragenden Weißweine. Foto: Raiffeisenbank
  • Cauffry in Frankreich ist die Partnergemeinde Biburgs. Sie liegt im Norden Frankreichs. Biburg und Chauffry vereinbarten die Partnerschaft 1994. Foto: Raiffeisenbank
  • Lonigo ist eine weitere Partnerstadt Abensbergs.Die Italiener und Abensberger besuchen sich gegenseitig zu Stadtfesten. Foto: Raiffeisenbank

Abensberg.In einem waren sich die Bürgermeister Thomas Reimer und Dr. Uwe Brandl am Donnerstagmorgen einig: Der neue Kalender des Kreisverbands der Raiffeisenbanken ist eine klasse Idee, welche den Gedanken des vereinten Europa fördert. Und das ist gut so.

Vater der Idee ist Raiffeisenbank-Vorständler Hans Glas, wie Albert Lorenz von der Raiffeisenbank Bad Abbach mitteilte. Der Kreisverband hatte in die Mitte des Landkreises, also in die Raiffeisenbank in Abensberg geladen, um den Kalender vorzustellen, dessen Motive Bilder der Partnerstädte von Kommunen des Landkreises Kelheim und darüber hinaus sind.

Ungarn. Frankreich, Spanien, Italien

Denn den Auftakt macht im Januar das Foto von Újszilvás aus Ungarn, der Partnerstadt von Nandlstadt. Im Februar folgt Soave, die italienische Partnerstadt der Kreisstadt Kelheim, im März zeigt das Kalendermotiv den Dom in Lonigo, der Partnerstadt Abensbergs. Der April ist gleich mit zwei Fotos aus Lanciano, der italienischen Partnerstadt Riedenburgs, bebildert, im Mai ist Ambarès in Frankreich, ebenfalls eine Partnerstadt der Kreisstadt Kelheim, zu sehen. Das Juniblatt ziert eine Aufnahme aus Recoaro, der Partnerstadt Neustadts, den Juli ein Foto aus Cauffry, der französischen Partnerstadt von Biburg. Nochmals eine Partnerstadt von Abensberg, nämlich Parga in Griechenland, ist im August zu sehen, im September ziert ein Landschaftsfoto der Gemeinde Sierra Maria in Spanien, der Partnerstadt von Altmannstein, den Kalender, zudem ein eingeklinktes Foto der weiteren Partnerstadt Hüttenberg in Kärnten.

Vertreter der Raiffeisenbanken im Landkreis und die Bürgermeister Thomas Reimer (4. v. li.) und Dr. Uwe Brandl (5. v. li.) präsentieren den einen kostenlosen Kalender der Raiffeisenbanken fürs Jahr 2017. Er zeigt Motive aus Partnerstädten von Kommunen im Landkreis und angrenzend. Foto: Dennstedt

Mit einer Bildcollage wartet der Oktober auf: Motive aus Charbonniére-les-Bains, der Partnerstadt von Bad Abbach sind zu sehen. Und im November ist die neue Partnerstadt Abensbergs, St. Gilles, der Dom des heiligen Ägidius zu sehen. Das Dezember-Kalenderblatt zeigt das Rathaus von Liancourt im Winterkleid. Liancourt ist die französische Partnerstadt von Mainburg. Zu jedem Bild gibt es eine kurze Legende, die Besonderheiten erklärt, über den Ort, die Stadt, die Region informiert.

6300 Stück hat die Raiffeisenbank in der Abensberger Druckerei Kelly geordert und während Hans Glas der „Vater“ des Kalenders ist, ist Christina Schefthaler die „Mutter“, wie Lorenz lobte. Sie hatte nämlich die Aufgabe, den Kalender zusammenzustellen und die Fotos dazu zusammenzutragen. Auf Einwurf von Dr. Brandl, ob die Dienstreise zum Fertigen der Fotos denn schön gewesen sei, musste sie leider verneinen; die deutschen Partnerstädte Städte haben die Fotos zur Verfügung gestellt.

Lorenz möchte den Kalender auch als kleines Dankeschön an die Kommunen verstanden wissen, die ja die Partnerschaften betreiben und sich engagieren. Er berichtete, dass er selber bereits mehrere Partnerstädte von Kommunen des Landkreises besucht habe und dort immer herzlich aufgenommen worden sei. Deshalb sein Tipp: Die Partnerstädte besuchen.

Motiv 2018: Bundesländer ...

Dem pflichtet Bürgermeister Reimer bei. Er finde es gut, dass der Blick der Raiffeisenbanken über den Landkreis hinaus reiche und damit die Idee des vereinten Europa unterstütze. Dabei berichtete er aus eigener Erfahrung, dass ein Treffen Offizieller erst der Anfang sei. Man gewinne Freunde, wenn man offen auf die Menschen zugehe. Und er merkte süffisant an, dass man auch wohl einen Kalender mit Bundesländern machen könnte, insbesondere den immer noch neuen, weil auch da sei das Zusammenwachsen noch lange nicht so, wie man sich das idealerweise vorstelle. Dem pflichte Dr. Brandl bei. Der vorliegende Kalender sie eine gute Idee, er gebe „den Partnerschaften ein Gesicht“, sagte er. Und er hatte gleich noch einen Verbesserungsvorschlag parat, den er scherzend anbrachte: Die Raiffeisenbank könnte doch bei einer Neuauflage hinten aufs Kalenderblatt gleich ein Formular zum Buchen einer Reise zum jeweiligen Ort anbieten ...

Ebenso wie Reimer lobte Dr. Brandl Bürgerinnen und Bürger, die eine Partnerschaft am Leben halten. Da sei der Kalender ein wertvoller Beitrag.

Die Städtepartnerschaften im Landkreis Kelheim sind großteils lebendig und leben vom Austausch insbesondere von Menschen, die sich in Vereinen und Verbänden engagieren. Es finden alljährlich meist mehrere Begegnungen statt, man besucht sich gegenseitig zu Feierlichkeiten, man tauscht sich aus. Den Kalender „Partnerstädte Landkreis Kelheim“ gibt es in allen Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Bad Abbach-Saal, der Raiffeisenbank Bad Gögging und der Raiffeisenbank Hallertau. Kostenlos, wie Lorenz sagte. Und man muss auch nicht Kunde einer Raiffeisenbank sein.

Lorenz lobte zudem Petra Huber aus Abensberg, die ebenso zum Zustandekommen des Kalenders zugearbeitet hat. Europa bleibe eine Herausforderung, den Zusammenhalt zu stärken und zu fördern, das gegenseitige Verständnis zu wecken und zu bewahren, sei wichtig. Und so sei der Kalender auch ein kleines Dankeschön an all diejenigen, die sich dafür engagieren.

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