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Sonntag, 21. Januar 2018 10

Bildung

Preis für Montessori-Schule in Essing

Umweltministerin Scharf übergibt Urkunde für „Umweltschule in Europa“. Die Themen für die nächsten Jahre stehen fest.

Ministerin Scharf bei der Übergabe

Essing.In der ersten von drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2014/15“ im Städtischen Werner-von-Siemens-Gymnasium in München. Mit dabei auch die Montessori-Schule in Essing.

Für Umweltministerin Ulrike Scharf sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten. Zudem helfen sie, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung durch aktives Handeln zu erlernen und einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln.

Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

Die Themen der Montessori-Schule Essing waren schnell gefunden: „Natur erleben“ und „Biodiversität in der Streuobstwiese“.

Im Rahmen des Essinger Nachmittagsunterricht findet so wöchentlich eine Gruppenstunde zum Thema „Natur erleben“ statt. Diese ist das ganze Jahr über in einem der Schule vom Forst überlassenen Waldstück. Dort werden fachkundig betreut Baumhäuser und Höhlen errichtet, welche in Folge aus Ausgangpunkt für alle Ausflüge der Gruppe dienen. Kräuter und Früchte werden gesammelt und getrocknet und diese sogar im Winter als Tee zubereitet oder zu Sirup verkocht.

Im Sommer durften dann auch einmal wirklich alle Schüler und Kollegen der Montessori-Schule Essing ran. In einer großen Aktion zusammen mit dem bayrischen Jägerinnenforum und einem lokalen Biobetrieb wurde eine alte Streuobstwiese unterhalb von Burg Randeck wieder aufgeforstet. Vermessen, um Lücken zu erkennen, tiefe Löcher graben, die frischen Bäumchen beschneiden und zusammen mit ein wenig Humus gut im Boden verankern. Teils mit den Händen, teils mit schwerem Gerät. Am meisten freuten sich die Schüler, von denen jeder einen Baum in Patenschaft bekommen hat, auf den Herbst, zu dem schon die ersten Früchte geerntet werden durften.

Die Essinger Schule durfte sich in diesem Jahr über ihren zweiten von drei möglichen Sternen bei der Auszeichnung freuen. Dabei stehen die Themen für das nächste Jahr schon fest: „Miteinander und Voneinander lernen“ so wie „Biologische Artenvielfalt in der Schulumgebung“. Beide Themen sind bereits im Konzept der Schule verankert. Folglich werden weitere Auszeichnungen erwartet.

Weitere Themen zu Essing finden Sie hier.

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