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Freitag, 1. Juli 2016 27° 8

Infrastruktur

Start fürs schnelle Internet

Bis zu 50 MBit pro Sekunde schafft das neue VDSL in der Gemeinde. Bürgermeister Barth freut sich aufs ruckelfreie Surfen.
Von Edith Vetter

Freudig wurde symbolisch der „rote Startknopf“ für das schnelle Internet von Bürgermeister Josef Barth, Stefan Hanke und Josef Kapfer (Telekom), Thomas Kritzmann (TKPC), Günther Pichlmaier (Corwese) und Kämmerer Ludwig Wagner gedrückt. Foto: Vetter

Herrngiersdorf.Bürgermeister Josef Barth und Vertreter der Telekom haben im Sitzungsaal des Rathauses Langquaid den „roten Knopf“ gedrückt und somit symbolisch das schnelle Internet in Betrieb genommen. Ab sofort können mehr als 400 Haushalte in Herrngiersdorf und den Ortsteilen Sandsbach, Tiefenbach und Sittelsdorf mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Netz surfen, erklärte Stefan Hanke von der Telekom. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist. Die Bürger von Herrngiersdorf können jetzt alles aus einer Hand bekommen. Allerdings müssen sie jetzt reagieren und sich anmelden.

Die Breitbandtechnologie VDSL nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Mbit pro Sekunde beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 Mbit/s. Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegte die Telekom Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), die großen grauen Kästen am Straßenrand, eine Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal umgewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Nähere Informationen über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom kann man im Internet oder beim Kundenservice der Telekom erfahren, erklärte Hanke. Zudem bietet die Telekom mit der Firma TKPC Kritzmann in Langquaid einen Fachhändler vor Ort an, der mit Rat und Tat dem Interessenten aus der Gemeinde Herrngiersdorf zur Seite stünde.

Bürgermeister Barth freute sich zum einen, dass die kleinste Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft als erste das schnelle Internet anbieten könne, und zum anderen, dass die Telekom die vertraglich zugesicherte Bauzeit von zwölf Monaten eingehalten habe. Schnelles Internet forderten die Bürger und Firmen schon seit langem, erinnerte sich Barth. Nach vierjähriger Planungsphase, die bis zur endgültigen Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen reichte, können jetzt jeder Gemeindebürger auf schnelles Internet zugreifen. Darauf freute er sich auch selbst, sagte Barth, aufs „ruckelfreie“ Surfen.

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