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Sonntag, 21. Januar 2018 5

Storchenwirt

Im Sommer ist die Fassade fertig

Planer Norbert Raith ist mit dem Baufortschritt für das Großprojekt zufrieden. Die Kosten liegen bisher unter der Schätzung.
von Wolfgang Abeltshauser

Die Arbeiten beim Storchenwirt laufen nach Plan. Foto: Archiv

Neustadt.Gute Nachrichten hatte Ingenieur Norbert Raith für die Neustädter Stadträte im Gepäck, als er in der Ratssitzung am Montagabend über den Stand der Dinge bei der Sanierung des Storchenwirts referierte. „Ich bin sehr zufrieden mit der Baustelle“, sagte er. Sowohl der Zeitrahmen als auch die Kostenschätzung werden bisher eingehalten.

Keine negativen Überraschungen

Es gehe gut voran, unangenehme Überraschungen habe es bisher keine gegeben. Die Abbruchmaßnahme habe funktioniert. Etwas langsamer sei es gegangen, als die neue Betonplatte eingesetzt wurde. Aber die Arbeiten seien voll im Plan. Wie vorgesehen kann im März der Dachstuhl gesetzt werden. Im Mai sind dann Fenster und Außenfassade an der Reihe. Raith war guter Dinge, dass diese Arbeiten im Sommer wie geplant beendet sind. Wie und wann es dann im Inneren des ehemaligen Storchenwirtes weitergeht, darüber muss der Stadtrat erst noch befinden.

Im Rahmen liegen weiterhin auch die Kosten für das Projekt. Die Vergabesumme liegt derzeit rund 40 000 Euro unterhalb der Kostenschätzung. Das sei eine Minderung um rund zwei Prozent. Bisher wurden für rund zwei Millionen Euro Gewerke vergeben. Es ist mit Gesamtkosten in Höhe von etwa 3,6 Millionen Euro zu rechnen.

In ihrer Sitzung vergaben die Neustädter Räte weitere Gewerke: Es handelt sich dabei um Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten. Hier kam eine Firma aus Neustadt ebenso zum Zug wie beim Gewerk Schreiner und Fenster. Das Wärmeverbundsystem darf ein Unternehmen aus Siegenburg anbringen. Neustadt gibt hier knapp 400 000 Euro aus. Die jeweiligen Auftragssummen entsprechen insgesamt etwa der Schätzung.

Die Neustädter Bürgerinnen und Bürger haben sich auf höhere Stromkosten einzustellen. Zumindest diejenigen, die Kunden bei den Neustädter Stadtwerken sind. Otto Islinger erläuterte die neuen Tarife. Dem Rat lag eine einstimmige Empfehlung des Werkausschusses vor. Demnach steigt der Strompreis durchschnittlich um 4,6 Prozent oder 0,9 Cent pro Kilowattstunde.

„Wir haben uns intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt“, sagte dazu Bürgermeister Thomas Reimer. Die Erhöhung sei bedauerlich – aber nicht zu ändern. Reimer: „Das gefällt uns nicht, es hilft aber nichts.“ Laut Islinger sind es allein gestiegene gesetzliche Umlagen, die den höheren Strompreis begründen. Sie stiegen um knapp zehn Prozent. Dazu sind die Netznutzungsentgelte in diesem Jahr um fünf Prozent höher. Die neuen Strompreise gelten ab April.

Mehr Gewerbe an der Donaustraße

Einverstanden sind die Räte mit der Änderung des Bebauungsplanes für den Bereich „Sondergebiet Neustadt Nord-West“. Es handelt sich dabei um den Bereich an der Donaustraße im Umfeld der Firmen Edeka, Möbelhaus Treitinger, Aldi, Netto und NKD. Konkret geht es darum, eine weitere Fläche in den Bebauungsplan mit aufzunehmen. Erweitert soll im Sondergebiet darüber hinaus die Nutzung werden: Auch ein Drogeriemarkt soll in Zukunft dort möglich sein. Für den soll eine maximale Verkaufsfläche von 700 Quadratmetern zugelassen sein. Gesprächsbedarf seitens der Räte gab es keinen. Jetzt sind Behörden und Bürger an der Reihe, sie können Stellungnahmen einreichen.

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