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Kelheim
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Aktion

Kleine Weihnachtsbäcker sind am Werk

In der Bäckerei Gabelsberger in Abensberg wird derzeit heftig gewerkelt – und auch mal genascht. An den Adventssamstagen dürfen dort Kinder backen.

Die Weihnachtsbäcker Hannah und Paula widmen ihre volle Konzentration den Plätzchen. Foto: Bayerlein

Abensberg.Die Plätzchen aus Baiser, Mürbe- oder Schokoladenteig liegen schon bereit, als die zehn kleinen „Weihnachtsbäcker“ die Konditorei der Bäckerei Gabelsberger in Abensberg stürmen. Mit Feuereifer machen sie sich über die Plätzchen her – aber nicht um sie zu essen, sondern um sie zu verzieren. Mit Schokoüberzug, bunten Streuseln oder auch Nüssen und Mandeln.

Vorbereitet hat die Plätzchen Bäcker Florian Gabelsberger, der an den vier Adventssamstagen für die Kinder Überstunden schiebt – freiwillig: „Die Idee kam von Walter Tuscher vom Werbekreis. Die Bäckerei sollte in das Motto Märchenstadt eingebunden werden –und den Eltern auch mal eine ruhige Stunde verschaffen. Ich war anfangs skeptisch, bin jetzt aber begeistert“, sagt er. „Die Freude und gute Laune der Kinder steckt an.“

Viermal jeweils eine Stunde lang (Beginn ist um 13, 14, 15 und 16 Uhr) besuchen den Bäcker- und Konditormeister nun bis zu zehn Nachwuchskonditoren. Damit er bei jeder Gruppe den Überblick behält, wird er von Praktikantin Adela sowie den Erzieherinnen Manuela Forster und Carolin Bayerlein unterstützt.

Bevor die Kleinen in der Konditorei aber loslegen dürfen, müssen sie sich im Herzogkasten anmelden und ein Formular ausfüllen, auf dem unter anderem Allergien abgefragt werden. „Sicher ist sicher“, sagt Gabelsberger.

Für Paula und Hannah spielt das gerade keine Rolle mehr. Kaum haben sie sich ihren Kittel umgebunden und ihre Bäckermütze aufgesetzt, machen sie sich über die vorbereiteten Plätzchen her, tunken in Schokolade, wälzen in Mandelsplitern und bestreuen mit grünen, roten und blauen Streuseln. Zwischen durch wird zwar mal kurz genascht, aber die meisten wandern dann doch in die Blechbox, die jedes Kind am Ende der Stunde mit nach Hause bekommt – und das sollen ja möglichst viele sein.

Florian Gabelsberger gefällt die Aktion, deren Kosten er selbst trägt, mittlerweile so gut, dass er sich eine Fortsetzung auch im Advent 2014 vorstellen kann: „Versprechen kann ich nichts, schließlich haben wir in der Weihnachtszeit auch sehr viel zu tun, aber die Kinder haben mir viel Freude gemacht.“ Und das erscheint nicht nur dem Bäckermeister so – denn auch wenn die Aktion anfangs nur spärlich anlief, sind mittlerweile die meisten Stunden ausgebucht.(nb)

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