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Region Neumarkt
Samstag, 18. November 2017 5

Planung

An den Netto-Markt soll angebaut werden

Der Bauausschuss beschäftigte sich mit der geplanten Erweiterung. Die notwendige Rampe darf auf keinen Fall den Fußballplatz beeinträchtigen.
Von Sigrid Fischer

Die Räte begutachteten vor Ort die Pläne. Foto: Fischer

Postbauer-Heng.Bei der jüngsten Bau- und Umweltausschusssitzung in der Marktgemeinde Postbauer-Heng wurde bei der Rundfahrt ein Stopp beim Netto-Markt im Centrum der Marktgemeinde eingelegt. Am jetzigen Eingangsbereich des Marktes soll zur Centrumsstraße hin ein Anbau erfolgen, der vor allem für die Bereiche Leergutannahme und Backshop dienen soll. Diese Flächen sollen neu angeordnet werden.

Derzeit muss das Leergut aktuell noch durch den ganzen Markt gebracht werden, um es dann im hinteren Bereich des Marktes abgeben zu können. Die zweite Umbaumaßnahme umfasst einen rund vier Meter breiten Anbau über die ganze Länge des Gebäudes an der Westseite. Die dortige Anlieferrampe soll dementsprechend auch in diese Richtung verlegt werden, wofür eine gemeindliche Fläche im Bereich des dort befindlichen Kiesweges benötigt wird. Die Vorstandsmitglieder des SV Heng waren von Anfang an in die Planungen eingebunden und haben Wert darauf gelegt, dass der A-Platz auch künftig von allen Seiten gut zugänglich bleibt, so dass es auch keine Einschränkungen beim Mähen oder für die Zuschauer geben wird.

Der Bauausschuss stimmte der Bauvoranfrage zu, verlangt aber eine verbleibende Wegbreite von mindestens zwei Metern. Weiterhin soll mit den Verantwortlichen des Nettos verhandelt werden, dass diese sich an den Ausbaukosten bzw. Pflasterungen des Weges zwischen Centrumsstraße und Brunnenweg beteiligen.

Dieser Weg werde wegen der künftigen Wohnbebauung am Brunnenweg immer wichtiger und sei auch eine sehr kurze Verbindung zum Centrum, zum Einkaufen und auch zur Erich Kästner-Mittelschule hin, so die Räte.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagesordnung führte das Gremium zur Kläranlage im Ortsteil Kemnath, die für alle Ortsteile bis auf Pavelsbach zuständig ist. In Pavelsbach gibt es eine eigene und wesentlich kleinere Abwasserversorgung. Baumeister Wolfgang Götz und Abwassermeister Jürgen Kinninger erläuterten vor Ort die Investitionen der vergangenen Monate in einer Höhe von rund 200 000 Euro. So sind dort moderne Gebläse-Stationen und viel neue Steuerungstechnik verbaut worden. Der Abwassermeister erhofft sich dadurch, neben einer Qualitätssteigerung, auch eine Energieersparnis von mindestens 20 Prozent bei den Stromkosten. Auch in den kommenden Jahren werden weiterhin Investitionen in den Bereichen Abwasser und Wasserversorgung nötig sein, um alle Umweltvorschriften einhalten zu können.

Der Bauausschuss bekam schließlich noch eine aktuelle Übersicht über die Belegung der drei gemeindlichen Friedhöfe in Heng, Postbauer und Pavelsbach. So gehe der Trend auch hier zu mehr Urnenbegräbnissen hin. Ein Erweiterungsbedarf werde in den nächsten Jahren vor allem beim Urnenhain im Friedhof Heng gesehen. Bürgermeister Horst Kratzer schlug daher vor, eine Planung zu erstellen, wo die Erweiterung erfolgen soll.

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