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Region Neumarkt
Samstag, 18. November 2017 5

Jubiläum

Anlaufstelle für die Jugendlichen

Seit fünf Jahren gibt es den Jugendtreff Parsberg. Bürgermeister Josef Bauer zog ein Fazit – und verabschiedete Mimi Aggül.
Von Vera Gabler

  • Am Kicker im Jugendtreff ist immer etwas los. Foto: Gabler
  • Bürgermeister Josef Bauer überreichte ein Abschiedsgeschenk an Mimi Aggül und wünschte Nachfolgerin Susanne Odörfer alles Gute. Foto: Gabler

Parsberg.Durchschnittlich 15 Jugendliche treffen sich regelmäßig am Donnerstag und Samstag im Jugendtreff am Sportheim an der Hatzengrün. Sie sind zwischen neun und 14 Jahren alt. Jüngst mischte sich auch Bürgermeister Josef Bauer unter das junge Volk. Der Grund: Den Jugendtreff gibt es nun fünf Jahre. Der Bürgermeister wollte deshalb zurückblicken – und gleichzeitig hat er die bisherige Leiterin Mimi Aggül verabschiedet.

Die 23-Jährige hatte sich im April vor drei Jahren als zweite Fachkraft für den Jugendtreff zur Verfügung gestellt. Im Lauf der Jahre löste sie Lisa Wittmann ab und bekam Susanne Odörfer aus Deusmauer zur Hilfe. Der Grund, warum Aggül aufhört: „Ich habe mein Studium beendet und starte jetzt ins Berufsleben.“ Da bleibe immer weniger Zeit – vor allem, weil sie auch noch im Burgspielteam aktiv ist. Schweren Herzens habe sie deshalb bei der Stadt um ihre „Entlassung“ gebeten. „Mimi hat beste Arbeit geleistet“, erklärte Bürgermeister Bauer bei der Verabschiedung.

Start des Treffs im September 2012

Er sagt, die junge Frau sei schon fast eine Institution in Parsberg. Sie könne gut mit Jugendlichen umgehen, was sie auch bei einem Zeltlager mit Gästen aus Frankreich bewiesen habe. Letztendlich sei die Leitung des Jugendtreffs eine Dienstleistung für die Gemeindebürger – für die man nicht oft genug danken könne. Gleichzeitig wünschte der Bürgermeister der Nachfolgerin Susanne Odörfer – sie wird ab 1. September von Corinna Hiller unterstützt – die gleiche Freude wie sie schon die anderen Leiterinnen hatten.

Im September 2012 hatte der Jugendtreff der Stadt seine Tür zum ersten Mal geöffnet. Inzwischen ist diese offene Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus Parsberg nicht mehr wegzudenken. Rund 30 Jugendliche gehören zu einem festen Stamm von Besuchern, die regelmäßig im Jugendtreff vorbeischauen. Gestartet war das Projekt zunächst mit Kerstin Vögerl und Dominik Wynn als Ansprechpartner für die jungen Leute. Seit dem Sommer 2013 leitete Lisa Wittmann das Jugendtreff-Team. Nun übernimmt Susanne Odörfer von Mimi Aggül die Leitung.

Am besten habe man sich bei gemeinsamen Spiel- und Kochveranstaltungen kennengelernt. „Wir haben mit Plakaten und Handzetteln auch an den Schulen Werbung für den Jugendtreff gemacht. In der Mittelschule sind wir sogar durch die Klassen gegangen und haben uns vorgestellt – auch durch die Übergangsklassen mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, berichten die beiden Frauen. Diese Aktion sei ein großer Erfolg gewesen, denn kurz danach seien rund ein Dutzend Kinder und Jugendliche im Jugendtreff vorbeigekommen. Inzwischen gebe es einen festen Stamm von rund 30 jungen Parsbergern, die mehr oder weniger regelmäßig in den Räumen im Sportheim vorbeischauen. Was die Nationalitäten angehe, sei man breit aufgestellt, berichtet Mimi Aggül. Den Besuchern des Jugendtreffs gefalle zum einen, dass sie dort Kontakte mit Gleichaltrigen knüpfen und Freundschaften pflegen könnten. „Zum anderen versuchen wir natürlich auch, ihnen attraktive Angebote zu machen.“

Dazu gehörten unter anderem Brettspiele wie Activity, Freizeitspiele im Freien im Sommer – aber auch gemeinsame Aktionen wie Kochen oder Ausflüge. Ein Kicker, ein Billardtisch und ein Fernsehgerät vervollständigen das Angebot. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt könne man den einen oder anderen Wunsch bei der Ausstattung des Jugendtreffs erfüllen. „Wer Lust hat, kann unverbindlich im Jugendtreff vorbeischauen,“ sagt Odörfer abschließend.

Aktionstag einmal im Monat

Nach den Ferien gehe es mit den Treffen weiter. Sie hält an der bewährten Führung fest. Bei den regelmäßigen Treffen werde zusammen gespielt, gekocht oder nur geplaudert. „Und einmal im Monat haben wir einen Aktionstag, an dem wir zusammen einen Ausflug machen – Sommer wie Winter“, erzählt sie. Dabei gehe man natürlich auf die Vorschläge der Jugendliche ein.

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