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Region Neumarkt
Dienstag, 21. November 2017 7

Gemeinderat

Bald Verkehrsschau an Gefahrenstelle

Schnufenhofens CSU-Ortsverband will eine bessere Ausschilderung in der Wissinger Straße. Bei einem Großprojekt gab es Streit.
Von Vera Gabler

Die Verkehrssituation wie hier, wenn man vor einer Kreuzung wegen parkenden Autos auf die Gegenfahrbahn fahren muss, ist gefährlich. Foto: Gabler

Seubersdorf.Die Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Wissinger Straße in Schnufenhofen war ein Thema bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. Der CSU-Ortsverband Schnufenhofen erklärte in seinem Antrag, dass man sich mit Anliegern der Wissinger Straße getroffen habe. Zum einen habe die Wissinger Straße keinen öffentlichen Gehweg und zum anderen biete der Bushaltepunkt keinen gesicherten Ausstieg. Neben der unzureichenden Beschilderung sorgten parkende Anlieger an der engsten Stelle der Straße für zusätzliche Unübersichtlichkeit und Gefahrenpotiental.

Der Antrag des Ortsverbandes auf eine Verkehrsschau, den dessen Vorsitzender Willi Bierschneider und sein Stellvertreter Florian Schels unterzeichnet hatten, wurde von Bürgermeister Eduard Meier und dem Gemeinderat einstimmig angenommen. Man werde mit der Polizei und Vertretern des Landratsamtes einen Ortstermin planen, sicherte das Gemeindeoberhaupt zu.

Zahlreiche Bauanträge von privaten Bauherren für die neuen Baugebiete in Seubersdorf, Batzhausen und Schnufenhofen wurden ohne Diskussion an das Landratsamt Neumarkt weitergeleitet.

Gegenwind für Eichenseer-Pläne

Daneben nahm das Sondergebiet „Bauschutt- und Altholzaufbereitung“ zwischen Seubersdorf und Batzhausen an der ehemaligen Bundesstraße 8 hinter der Silo-Anlage der Raiffeisen Waren GmbH breiten Raum ein. Laut Landschaftsarchitektin Alexandra Gernoth vom Architekturbüro Bartsch will die Firma Holzhandel Eichenseer aus Batzhausen seinen Betrieb am Seeweg aussiedeln, um den Lastwagenverkehr durch den Ort zu verringern.

Auf der genannten Fläche sind neben Lagerboxen, die Entsorgung von Altholz, eine 64 mal 42 Meter große Halle und ein Bürogebäude geplant. Die befestige Fläche werde eingezäunt, die Zufahrt erfolgt von Nordwesten. Um den Eingriff ins Landschaftsbild gering zu halten sind eine Böschung vorgesehen sowie ein Rückhaltebecken. Bürgermeister Meier ergänzte, dass man von einer mindestens einjährigen Planung spreche. Erst müssen die Fachstellen angehört werden.

Im Vorfeld galt es für den Gemeinderat, den Bebaungsplan mit dem Sondergebiet aufzustellen. Die Gemeinderäte Georg Götz von den ABGS sowie Josef Schlierf und Resi Maget von der SPD stimmten gegen den Aufstellungsbeschluss sowie gegen den Architektenvertrag mit dem Architekturbüro Bartsch. Vor der Abstimmung stellte Gemeinderat Schlierf, die Frage, ob der Betrieb nicht auf dem ehemaligen Bächmann-Grundstück Platz habe, was Gemeinderat Stefan Maget von den Freien Wählern mit Blick auf die Eichenhofener Siedlung und den entstehenden Lärm als unrealistisch bezeichnete.

Sorge wegen einem „Haufen“

Zur Sorge von Gemeinderätin Theresa Maget, was mit den „Haufen“ am derzeitigen Standort des Betriebes geschehe, berichtete Gemeinderat Richard Dexl von einem Gespräch mit dem Vorhabensträger. Eichenseer habe zugesichert, dass ein Rückbau soweit erfolge, dass am „alten“ Standort nur noch die Werkstatt in Betrieb bleibe. Gemeinderat Götz sprach das „Emissions-Kontingent an. Landschaftsarchitektin Alexandra Gernoth erklärte, dass nicht die Summe zähle, sondern der Abstand zu Wohngebieten.

Einstimmig befürwortet wurde die Vergabe der Regenerierungsarbeiten für die Wasserversorgung am Brunnen 2 in Seubersdorf ebenso der Antrag des SV Eintracht Seubersdorf auf Erhöhung der Kommunalbürgschaft um 10 000 Euro auf nunmehr 50 000 Euro. Für die Nachfrage von Gemeinderat Georg Götz zu den Unterhaltskosten für den „Rathausplatz“ stellte Geschäftsführer Thomas Fuchsgruber Zahlen vor. Demnach komme man auf maximal 50 000 Euro für den jährlichen Unterhalt.

Gemeinderat Seubersdorf

  • Bolzplatz Krappenhofen:

    Die vorbereitenden Arbeiten sind abgeschlossen, eine Raupe war für die Bodenarbeiten im Einsatz. Laut Bürgermeister Meier wird in den nächsten Tagen der Platz als künftige Fußballfläche angesät.

  • Termine:

    Für die Veranstaltung mit Günter Grünwald am 16. November in der Schulturnhalle ist die Nachfrage nach Karten sehr gut. Aus diesem Grund findet die nächste Gemeinderatssitzung erst am 23. November statt. Die Festsitzung für den Gemeinderat mit Ehrengästen ist für 8. Dezember im Eintracht-Sportheim geplant. Am 17. Dezember wird das umgebaute Bahnhofsgebäude eingeweiht. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit für eine Besichtigung durch die Bürger. (pvg)

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