mz_logo

Region Neumarkt
Montag, 22. Januar 2018 5

Bilanz

Berg blickt zurück auf ein gutes Jahr

2017 wurde in der Schwarzachtal-Gemeinde viel erreicht. Zum Jahresabschluss ehrte Bürgermeister Himmler Mitarbeiter.

Bürgermeister Helmut Himmler und Stellvertreter Peter Bergler ehrten Annemarie Götz, Benrhard Birgmeier und Thomas Stepper. Foto: Stepper

Berg.Bei der öffentlichen Jahresschlusssitzung des Berger Gemeinderats wurde von Bürgermeister Helmut Himmler und den Fraktionssprechern der Freien Wähler, SPD, LBG und CSU auf das kommunalpolitische Geschehen des Jahres 2017 zurückgeblickt. „Das bald zu Ende gehende Jahr war für unsere Schwarzachtal-Gemeinde Berg ein gutes Jahr“, bemerkte Bürgermeister Helmut Himmler.

Nachdem für die Vereine, Gruppen und öffentlichen Einrichtungen durch die Gemeinderäte wieder Finanzspritzen verteilt wurden (das Tagblatt berichtete), ging der Rathauschef zunächst auf die Arbeit in der Gemeindeverwaltung ein, in der in den kommenden Jahren mehrere Veränderungen, besonders auf dem Sektor Finanzwesen anstehen. Himmler schlug dem Gemeinderat vor, den Verwaltungsfachwirt Thomas Stepper, der im gemeindlichen Bauamt tätig ist, die stellvertretende Geschäftsleitung der Gemeindeverwaltung zu übertragen. Dem stimmten alle anwesenden Gemeinderäte zu.

Guter Baufortschritt

Anschließend ließ Himmler die Höhepunkte 2017 in Wort und Bild Revue passieren. Vieles wurde auf dem Sektor Infrastruktur in den 34 Ortsteilen der Berger Kommune geschaffen. Schwerpunkt war der Beginn des Zwölf-Millionen-Projektes Neubau einer Mehrzweckhalle und Sanierung des gemeindlichen Hallenbades, mit dem im Frühjahr begonnen wurde. Derzeit liege man beim Baufortschritt gut in der Zeit, sagte Himmler. Voraussichtlich zu Beginn des neuen Schuljahres 2018/2019 soll die Turnhalle fertig werden, und zum Jahreswechsel 2018/2019 auch das Hallenbad wieder in Betrieb gehen. „Dieses Projekt können wir ohne Verschuldung schultern, nachdem derzeit die Einnahmen an Steuern sprudeln und wir in den vergangenen Jahren auch viele Gelder angespart haben“, sagte Himmler.

Auf dem Sektor der sozialen Infrastruktur wurde ein Ärztehaus durch einen Bürger im Süden des 3000-Einwohner-Ortes Berg erstellt. Ein Bebauungsplan-Verfahren läuft derzeit noch für das Gesundheitszentrum an der Schulstraße. Dort soll ein Ärztehaus und ein von der Arbeiterwohlfahrt Nürnberger Land betriebenes Pflegeheim entstehen. Abgeschlossen werden konnte heuer die umfangreiche Dorfsanierung von Loderbach. Ein großes Problem, das man nicht so schnell beheben könne, ist für Bürgermeister Himmler die Wucherung des Tausendblattes im Ludwigskanal.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Ehrungen

  • Jubiläen:

    Bürgermeister Helmut Himmler zeichnete mit seinem Stellvertreter Peter Bergler Annemarie Götz, die bereits 30 Jahre in der Verwaltung tätig ist, den Leiter des gemeindlichen Bauamtes, Bernhard Birgmeier und Thomas Stepper, der seit 15 Jahren in der Gemeinde als Angestellter arbeitet, aus.

  • Fraktionen:

    Die Fraktionssprecher von der FWG (Hans Bogner), SPD (Elisabeth Kienlein), LBG (Richard Kreuzer) und CSU (Markus Mederer) bedankten sich bei Bürgermeister Helmut Himmler, der Gemeindeverwaltung und den Bauhofmitarbeitern sowie bei allen Beschäftigten der Kommune für deren Engagement.

  • Harmonie:

    Sie hoben zudem das harmonische Klima im Berger Ratsgremium hervor, bevor man zum Weihnachts-Essen ins Gasthaus Zum Kloster nach Gnadenberg fuhr. Sehen werden sich die Bürgermeister und Gemeinderäte erstmals wieder beim Neujahrsempfang der Gemeinde Berg. (npp)

Partnerschaften wurden gepflegt

Nicht vergessen wurden im zu Ende gehenden Jahr die Gemeinde-Partnerschaften mit Walce und mit Rohrbach-Berg in Oberösterreich. Mit den Schlesiern konnte man die 20-jährige Partnerschaft feiern. Eine Radler-Abordung aus der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg verweilte beim diesjährigen Bürgerfest für zwei Tage in Berg. Hervorragend angenommen wurde heuer das Ferienprogramm der Gemeinde Berg. Himmler hob hier besonders das ehrenamtliche Engagement hervor. „Ohne unsere Ehrenamtlichen würde nichts gehen“, sagte Himmler.

Zum Zeitpunkt der Jahresschluss-Sitzung konnte Himmler 8150 Einwohner vermelden. Den 63 Sterbefällen stehen 60 Geburten gegenüber. 50 Paare gaben sich im Trauungszimmer des Rathauses das Jawort. An Zugängen zu verzeichnen hatte die Kommune 478 Personen, an Wegzügen 399 Personen. Große Zukunftsprojekte sind für Bürgermeister Himmler die Ausweisung eines großen Baugebietes westlich von Richtheim, der Bau eines weiteren Kindergartens zwischen der Neumarkter Straße und der Heinrichsburgstraße in Berg, die Sanierung des Friedhofes in der Herrnstraße mit dem Bau einer Verabschiedungshalle und die Außengestaltung um das Hallenbad.

Hier finden Sie weitere Nachrichten aus Neumarkt und Umgebung.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht