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Region Neumarkt
Freitag, 24. November 2017 10° 4

Berger Ärzte sagen Darmkrebs den Kampf an

Ärzte haben zusammen mit Bürgermeister Helmut Himmler die Vorsorgeaktion „Kampf dem Darmkrebs in der Großgemeinde Berg“ veranstaltet.

Darmkrebs lässt sich durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen verhindern. Diese These stellen die Ärzte auf, die mit ihrer Aktion „Kampf dem Darmkrebs“ der Krankheit den Garaus machen wollen und gleichzeitig eine große Informationskampagne in Berg begonnen haben.

„Wir vom Ärztlichen Praxisnetz Neumarkt wollen durch Aufklärung, Informationen und Vorsorge die Darmkrebserkrankungen senken und diese bösartige Krankheit in der Großgemeinde Berg ganz ausrotten“, sagte Dr. Gerfrid Vogel am Samstagabend im Rathaus. Denn in Deutschland sterben rund 30000 Menschen jedes Jahr an Darmkrebs. Zusammen mit seiner Frau Dr. Marie-Luise Vogel, die aus Berg stammt, hat er die Kampagne ins Leben gerufen und die zweitägige Auftaktveranstaltung „Kampf dem Darmkrebs in der Gemeinde Berg“ auf die Beine gestellt. Darmkrebs könne man heilen und Darmkrebs könne man durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen verhindern, meinte Dr. Vogel im Beisein seiner „starken Mannschaft“ – den Ärzten ahhlossen haben. Es wird von Dr. Marie-Luise Vogel geleitet. Mittlerweile haben sich dort rund 100 Ärzte aus dem gesamten Landkreis Neumarkt zusammengeschlossen. Um den Darmkrebs zu verhindern, stünden diese Ärzte jetzt und auch in Zukunft den Bürgern zur Seite. Derzeit unterziehen sich jedoch nur etwa fünf Prozent der gefährdeten Zielgruppe einer Vorsorgeuntersuchung, sagte Gerfrid Vogel. „Das ist völlig unakzeptabel.“ Gleichzeitig konnte er den Besuchern der beeindruckenden Veranstaltung „Kampf dem Darmkrebs“ eine positive Bilanz der „Darmspiegler“ aus den vergangenen Jahren vorweisen. Wie er in seinem Vortrag aufführte, schreckten viele Bürger im Alter über 55 Jahre vor einer Darmspiegelung zurück. „Die Angst davor ist aber völlig unbegründet.“ Alois Kuhn, der viele Jahre lang am Klinikum Neumarkt tätig war, führte die Instrumente, mit denen die Vorsorgeuntersuchungen vorgenommen werden und erklärte, wie Darmpolypen schmerzlos entfernt werden. Ein wichtiger Teil dieser Informationsveranstaltung waren Aussagen von drei Patienten aus Berg, Richtheim und Gnadenberg, die den Darmkrebses besiegt haben. Unter ihnen Gemeinderat Josef Schottner. „Ich appelliere an jeden Bürger, sich ab dem 55. Lebensjahr einer Darmspiegelung zu unterziehen. Vorbeugen ist noch besser, als einen vom Krebs befallenen Darm zu heilen. Dies kann ich als Betroffener am besten beurteilen.“Dr. Gerfried Vogel beendete mit beeindruckenden Worten diese Veranstaltung in der Schwarzachgemeinde Berg: „Wenn jeder, der sich durch uns oder diese Aktion informieren will, die gewonnenen Erkenntnisse weiter gibt und sich somit die „Frohe Botschaft“ von der Möglichkeit diese bösartige Krankheit zu besiegen, über die ganze Berger Großgemeinde ausbreitet, werden die Erfolge sicher nicht ausbleiben und weniger Berger Bürger in Zukunft durch Darmkrebserkrankungen sterben“.

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