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Region Neumarkt
Donnerstag, 14. Dezember 2017 3

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Biber bleibt ein Problem in Bachhausen

Bei der Bürgerversammlung wurden aber noch weitere Aufgaben angesprochen – zum Beispiel das Freischneiden von Verkehrsinseln.

Die Biberdämme müssen regelmäßig geöffnet werden. Foto: Gleisenberg

Bachhausen.Die Reihe der Bürgerversammlungen für die Großgemeinde Mühlhausen wurde traditionell im Feuerwehrhaus Bachhausen – auch für Körnersdorf – eröffnet. Das Fußball-Länderspiel hat vielleicht dazu beigetragen, dass nicht so viele Gäste gekommen sind, wie sonst: Inklusive der Gemeinderäte waren es 23 Bürger.

Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer konnte für 2017 mit besten Zahlen aufwarten. Er berichtete, dass sich die Lage weiter verbessert habe: „Trotz großer Investitionen ist es uns auch in diesem Jahr gelungen, die Gemeinde weiter voranzubringen, und Schulden sind für uns mittlerweile ein Fremdwort. Dies ist sicherlich auch der guten Einnahmesituation geschuldet.“

Verwaltung, Bürgermeister und Gemeinderat seien für 2017 von zwei Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen ausgegangen – doch es seien nun 3,5 Millionen. Auch Einkommens- und Grundsteuereinnahmen blieben stabil, so dass man im laufenden Jahr Einnahmen von 6,7 Millionen Euro habe, war zu hören. Auf der Ausgabenseite stehe eine Summe von 2,5 Millionen Euro, wobei hier die Kreisumlage mit 1,8 Millionen Euro der größte Posten sei. Man habe gut 4,6 Millionen Euro investiert – in vielen Bereichen wie Schule und Kindergärten, Dorferneuerung, Breitbandausbau, Bierwächterhaus sowie in den Ausbau von Wirtschaftswegen, so Hundsdorfer. Der Haushaltsansatz für 2017 liege bei 15,8 Millionen Euro.

Die Einwohnerzahl von Bachhausen sei um 13 zurückgegangen. Das sei der Situation mit den Gastarbeitern bei der Firma Bögl geschuldet. In Körnersdorf lebten aktuell 55 Bürger, das seien drei mehr, erklärte Hundsdorfer.

Als die Bürger das Wort hatten, ging es hauptsächlich um Biber. Im 14-tägigen Turnus hätten Kurt und Werner Haubner Dämme geöffnet, damit es keinen Pumpenstau gebe. Hundsdorfer sagte, dass man mit dem Landratsamt in Verbindung stehe, aber noch auf eine verbindliche Antwort zu Umsiedlung oder Abschuss warte. Mit Nachdruck arbeite man daran, das Problem zu lösen, denn es sei ja auch ein erheblicher finanzieller Aufwand.

Weitere Themen waren das Freischneiden an der Verkehrsinsel, in der Straße am Rossbach und weiteren Straßen im Ort. Herbert Brunner, Richard Lachner und Pfarrrein Margit Walterham beklagten, dass die Sicht eingeschränkt sei und das Problem zeitnah gelöst werden müsse. Zudem müssten Risse in der Ortsstraße geschlossen und zwei Schachtdeckel am Gießgraben erneuert werden. Letztere seien verrostet.

Auch der Fangzaun am Bolzplatz sei schon zugewachsen. Um eine Beschädigung zu verhindern, müsse man hier bald handeln. Hundsdorfer versicherte, alle Anregungen so bald wie möglich umzusetzen. Das Netz werde von der Feuerwehr Bachhausen freigeschnitten. Monika Kreichauf beantragte noch einen Papierkorb für den Spielplatz in Körnersdorf. (ngl)

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