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Region Neumarkt
Sonntag, 19. November 2017 5

Jura-Volksfest

Bilanz: Viele Gäste, kaum Probleme

Die Neumarkter Polizei und der Sicherheitsdienst Wildfeuer führen die geringe Kriminalität auf ihre hohe Präsenz zurück.
Von Lothar Röhrl

Sobald es das Wetter erlaubte, wurde im Biergarten zwischen beiden Jurahallen die Suche nach einem freien Platz zu einem Glücksspiel.Fotos: Röhrl

Neumarkt.Und wieder ist ein Jura-Volksfest zu Ende gegangen, das nur „sehr zufriedene“ Bilanzen hinterlassen hat. Die Stadt freut sich über wieder einmal rund 280 000 Besucher. Die Schausteller sind auch deshalb zufrieden, weil ihr Geschäft nicht durch noch mehr Gewitter als das eine am vergangenen Freitag verdorben worden ist. Und Festwirt Albert Zollbrecht freute sich über das so stark bestätigte Glück der Neumarkter mit dem Wetter während der Zeit, in der sie Volksfest feiern dürfen.

„Sehr viele Besucher, ein sicheres und ein gefühlt qualitativ hervorragendes Fest“, so fasste Oberbürgermeister Thomas Thumann am Dienstag die elf Tage zusammen. Dank des Wetters, das über weite Strecken ideal gewesen sei, lag die Resonanz laut OB im Bereich früherer sehr guter Volksfeste. Dabei wurden jeweils 280 000 Gäste verzeichnet. Als „sehr schön“ bewertete es das Stadtoberhaupt, dass sehr viele junge Gäste gekommen waren. Ihm gefiel zudem, dass viele Besucher in Tracht zu sehen waren. Wichtig war ihm auch diese Aussage: „Aus meiner Sicht haben wir ein qualitativ hervorragendes Volksfest erlebt, das vor allem sicher und problemlos über die Bühne gegangen ist.

Hohe Zufriedenheit spiegelte sich im Resümee von Festreferent Richard Graf wieder: „Ich habe sehr viele begeisterte Stimmen zu unserem Fest gehört und freue mich, dass wir unfallfrei und ohne nennenswerte Zwischenfälle feiern konnten.“

Ein „sensationelles Feuerwerk

Diese kleine Filmchen ist Erinnerung an den Finaltag beim Jura-Volksfest:

Dieses kleine Filmchen ist Erinnerung an den Finaltag beim Jura-Volksfest.

In die sehr zufriedene Bilanz stimmte auch Schaustellersprecher Günter Wunderle ein: „Unser Angebot an Schau- und Fahrgeschäften wurde bestens von den Gästen genutzt. Zum Abschluss konnten wir wieder ein sensationelles Feuerwerk bewundern, das wir zusammen mit der Stadt Neumarkt organisiert haben.“

Das Beste an der Abschlussbilanz ist ohne Zweifel, dass in dieser das Thema „Störungen und Kriminalität“, das andernorts gerade heuer für negative Schlagzeilen gesorgt hat, keine Rolle spielt. Polizeihauptkommissar Bernhard Kölbl stellte aus Sicht der Inspektion Neumarkt fest: „Für die Polizei Neumarkt verlief das Volksfest auch heuer wieder relativ ruhig.“ Damit bezog er sich auf die angezeigten sechs Körperverletzungen. Diesen nahmen gegenüber dem Vorjahr mit zehn Anzeigen leicht ab. Allerdings hob Kölbl eine besondere Entwicklung hervor. Denn heuer wurden zwei Widerstandhandlungen gegenüber Polizeibeamten begangen. Einmal wurde gar ein Dienstwagen der Polizei beschädigt. Weiter wurden vier Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und drei Trunkenheitsfahrten angezeigt. Alle anderen Vorfälle wie Diebstähle und Sachbeschädigungen bewegten sich auf dem niedrigen Niveau der Jahre zuvor.

Grund für das ruhige Einsatzgeschehen sei die starke Präsenz der Polizei, aber auch des Sicherheitsdiensts, betonte. Diesem Urteil schloss sich Franz Wildfeuer, Chef des Sicherheitsdiensts Neumarkt, voll an. „Es gab nur Kleinigkeiten wie Rangeleien und einige wenige alkoholbedingte Ausfälle, bei denen wir einschreiten mussten.“ Ansonsten sei die Sicherheitslage am Platz und in den Hallen erfreulich entspannt gewesen.

„Der 25. Volksfestbus von den Stadtwerken war sehr erfolgreich und die 24 Busfahrer konnten die Fahrgäste über elf Tage bei gut 950 Sonderfahrten unfallfrei befördern“. So fasste Eduard Meier von den Stadtwerken Neumarkt dieses Angebot zum Volksfest positiv gestimmt zusammen. Meier berichtete, dass immer wieder Fahrgäste eines gelobt hatten: „Das Volksfest-Ticket galt werktags bereits ab 17.20 Uhr sowie am Familien- und Seniorennachmittag sowie für die Fahrt zur Pferdeschau.“

Mehr Leute fuhren mit dem Bus

Gesamt wurden über 5400 Einzelfahrkarten (plus 2,7 Prozent) und über 700 der elf Tage gültigen Volksfest-Tickets (plus 7,9 Prozent) verkauft. Die Verkehrsbetriebe GmbH registrierte die meisten Gäste in den Bussen am ersten Volksfestmontag und am zweiten Samstag.

Und wieder ist ein Jura-Volksfest zu Ende gegangen, das nur „sehr zufriedene“ Bilanzen hinterlassen hat. Die Stadt freut sich über wieder einmal rund 280 000 Besucher. Die Schausteller sind auch deshalb zufrieden, weil ihr Geschäft nicht durch noch mehr Gewitter als das eine am vergangenen Freitag verdorben worden ist. Und Festwirt Albert Zollbrecht freute sich über das so stark bestätigte Glück der Neumarkter mit dem Wetter während der Zeit, in der sie Volksfest feiern dürfen.

„Sehr viele Besucher, ein sicheres und ein gefühlt qualitativ hervorragendes Fest“, so fasste Oberbürgermeister Thomas Thumann die elf Tage zusammen. Dank des Wetters, das über weite Strecken gar ideal gewesen sei, lag die Resonanz laut OB im Bereich früherer sehr guter Volksfeste. Dabei wurden jeweils 280 000 Gäste verzeichnet. Als „sehr schön“ bewertete es das Stadtoberhaupt, dass sehr viele junge Gäste gekommen waren. Ihm gefiel auch, dass viele Besucher in Tracht gekommen sind. Wichtig war ihm diese Aussage: „Aus meiner Sicht haben wir ein qualitativ hervorragendes Volksfest erlebt, das vor allem aber sicher und problemlos über die Bühne gegangen ist.

Hohe Zufriedenheit spiegelt sich im Resümee von Festreferent Richard Graf wieder: „Ich habe sehr viele begeisterte Stimmen zu unserem Fest entgegen genommen und freue mich, dass wir unser Volksfest so unfallfrei und ohne nennenswerte Zwischenfälle feiern konnten.“

Ein „sensationelles Feuerwerk“

In die sehr zufriedene Bilanz stimmte auch Schaustellersprecher Günter Wunderle ein: „Unser Angebot an Schau- und Fahrgeschäfte wurde bestens von den Gästen genutzt. Zum Abschluss konnten wir wieder ein sensationelles Feuerwerk bewundern, das wir zusammen mit der Stadt Neumarkt organisiert haben.“

Das Beste an der Abschlussbilanz ist ohne Zweifel, dass das Thema „Störungen und Kriminalität“, das andernorts gerade heuer für negative Schlagzeilen gesorgt hat, keine Rolle gespielt hat. Polizeihauptkommissar Bernhard Kölbl stellte für die Inspektion Neumarkt fest: „Für die Polizei Neumarkt verlief das Volksfest auch heuer wieder relativ ruhig.“ Damit bezog er sich auf die angezeigten sechs Körperverletzungen. Diesen nahmen gegenüber dem Vorjahr mit zehn Anzeigen leicht ab. Allerdings hob Kölbl eine besondere Entwicklung hervor. Denn heuer wurden zwei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamten begangen. Einmal wurde gar ein Dienstwagen der Polizei beschädigt. Weiterhin wurden vier Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und drei Trunkenheitsfahrten angezeigt. Alle anderen Vorfälle wie Diebstähle und Sachbeschädigungen hätten sich auf dem niedrigen Niveau der Jahre zuvor bewegt.

Den Grund für das ruhige Einsatzgeschehen sehe die Polizei in der starken Präsenz von Polizei, aber auch vom Sicherheitsdienst, stellte Kölbl fest. Diesem Urteil schloss sich Franz Wildfeuer vom Sicherheitsdienst Neumarkt voll an. „Es gab nur Kleinigkeiten wie Rangeleien und einige wenige alkoholbedingte Ausfälle, bei denen wir einschreiten mussten.“ Ansonsten sei die Sicherheitslage am Festplatz und in den Hallen erfreulich entspannt gewesen, betonte der SD-Chef.

Mehr Leute stiegen in die Busse ein

Festreferent Richard Graf hat das festgehalten: Die Volksbedienungen wurden von der „Best-Of Band“ kurz vor Mitternacht auf die Bühne geholt:

Festreferent Richard Graf hat das festgehalten: Die Volksbedienungen wurden von der „Best-Of Band“ kurz vor Mitternacht auf die Bühne geholt:

„Der 25. Volksfestbus von den Stadtwerken war sehr erfolgreich und die 24 Busfahrer konnten die Fahrgäste über elf Tage bei gut 950 Sonderfahrten unfallfrei befördern“. So fasste Eduard Meier von den Stadtwerken Neumarkt dieses Angebot zum Volksfest positiv gestimmt zusammen. Meier berichtete auch, dass immer wieder Fahrgäste eines gelobt hatten: „Das Volksfest-Tickets hatte werktags bereits ab 17.20 Uhr und auch am Familien- bzw. Seniorennachmittag sowie für die Fahrt zur Pferdeschau gegolten. Insgesamt wurden über 5400 Einzelfahrkarten (plus 2,7 Prozent) und über 700 der elf Tage gültigen Volksfest-Tickets (plus 7,9 Prozent) verkauft. Die meisten Fahrgäste hat die Verkehrsbetriebe GmbH am ersten Volksfest-Montag und am zweiten Samstag registriert.

Ebenso wurden die Nachtbuslinien, die der Landkreis Neumarkt für die Gemeinden des Landkreises an einigen Festtagen erneut eingerichtet hat, bestens angenommen.

109 Mal Erste Hilfe

Und dennoch war das Jura-Volksfest auch wegen des starken Besucherzustroms nicht ganz frei von Schmerzen. Der BRK-Kreisverband zählte 109 Erste-Hilfe-Leistungen. Davon erbrachte die Besetzung in der kleinen Jurahalle 107 und das Personal der Losbude „Glückshafen“ zwei Erste-Hilfe-Leistungen. Insgesamt waren neun Abtransporte durch den Rettungsdienst ins Klinikum notwendig. Die Mehrzahl der Versorgungen waren Schnitt-, Platz- und Stichverletzungen. Weiter kamen einige Herz- und Kreislaufprobleme, Blasenversorgungen sowie Prellungen/Frakturen hinzu. Auch alkoholbedingte und viele diverse Einsätze waren notwendig.

Alles zum Jura-Volksfest finden Sie in unserem MZ-Spezial.

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