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Region Neumarkt
Mittwoch, 13. Dezember 2017 11

Information

Bürger beschäftigt die Parksituation

Die kommunale Verkehrsüberwachung war eines der Hauptthemen bei der Versammlung.
Von Johann grad

Der Höhepunkt des Jahres 2017 war die Wiedereinweihung des Dietfurter Freibades. Foto: Grad

Dietfurt.Die Bürgerversammlung in Dietfurt eröffnete die Serie von elf weiteren Zusammenkünften in den einzelnen Dörfern. Bürgermeisterin Carolin Braun konnte zahlreiche interessierte Bürger, mehrere Stadträte und Angestellte der Verwaltung begrüßen. In der Rückschau nannte sie zunächst den DSL-Ausbau, der fast das ganze Gemeindegebiet mit mindestens 30 Mbits versorgt, nur Ottmaring und die Vogelmühle nicht.

In Dietfurt wird die Telekom einen eigenwirtschaftlichen Ausbau durchführen, dann gibt es für die Innenstadt einen noch besseren Anschluss. Im Kindergarten konnte jetzt die sechste Gruppe die umgebauten Räumlichkeiten beziehen. Schon früher war die zweite Kinderkrippe-Gruppe aufgemacht werden, die aber schon fast voll ist und eine Erweiterung nötig macht, eventuell im Töginger Kindergarten. Im Mai wurde das neue Freibad eingeweiht und eröffnet. Die Gesamtkosten für die die zwei Abschnitte in den Jahren 2013 bis 2017 betrugen ca. drei Millionen Euro, die gesamte neue Technik eingeschlossen. „Es ist eine Bereicherung für die Dietfurter und die Touristen“, freute sich Braun. Für die Stadtverwaltung gab es eine neue EDV-Anlage, ebenso für die Schule.

Erste Maßnahme im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungs-Konzepts (ISEK) ist die Schaffung von Barrierefreiheit. In den Wegen mit Pflaster zur Klosterkirche, weiter zum Kulturhaus und der Stadtpfarrkirche bis zum Stadtplatz wird eine eineinhalb Meter breite Gehspur eingebaut. Im Juni wurde in Töging der Biberspielplatz eingeweiht, ein Paradebeispiel für privates Engagement. Die Veranstaltungen wie Unsinniger Donnerstag, Bayrisch-Chinesischer Sommer, Volksfest waren sehr gut besucht, ebenso das Jubiläum „25 Jahre Main-Donau-Kanal“ mit einer Bilderausstellung und dem Drachenboot-Rennen.

Gewerbesteuer fällt besser aus

Der Verwaltungshaushalt der Stadt mit geplanten 10,1 Millionen Euro bei Ein- und Ausgaben wird wie geplant abgearbeitet, die Gewerbesteuer könnte sich besser entwickeln als die vorgesehen 1,7 Millionen Euro. Das Geld im Vermögenshaushalt mit 7, 3 Millionen Euro floss zu 78 Prozent in die Baumaßnahmen, zum Ausgleich wurde ein Kredit von 1,6 Millionen Euro aufgenommen, der wahrscheinlich nicht in voller Höhe benötigt wird. Die Personalausgaben, einschließlich der Kindergartenangestellten, benötigen 32 Prozent der Ausgaben. Ende des Jahres beträgt der Schuldenstand etwa 2,3 Millionen Euro, ca. 370 Euro pro Einwohner. Wegen einer Betriebsvergrößerung wird die eingeplante Höhe der Gewerbesteuer von 1,7 Millionen Euro deutlich übertreffen. Ihren Hauptwohnsitz in der Großgemeinde haben derzeit 6187 Personen, elf mehr als 2016, bis jetzt gab es 51 Geburten und 61 Sterbefälle.

Die Parksituation war eines der Hauptthemen der Bürger. Wie verhält es sich mit Handwerkern, die in der Innenstadt, Labergasse oder Pfarrgasse eine Baustelle haben? Laut Braun sind Handwerker nicht von der kommunalen Verkehrsüberwachung betroffen. Sie müssen als solche erkennbar sein und einen entsprechenden Zettel ins Fahrzeug legen. Wer Probleme bekommen hat, soll sich bei der Verwaltung rühren. Braun wies auf die eingeschränkten Halteverbote in der Hauptstraße hin, die freigehalten werden müssen. Die meisten Autos der Stadtangestellten parken in der Maxstraße, berichtete Braun. Der Platz dort wird um 700 Quadratmeter erweitert und hergerichtet. Beim Friedhof und hinter dem Anwesen Schnabel gibt es Plätze für Dauerparker. Man müsse an eine Stellplatzsatzung denken, meine Braun. Das BayWa-Gelände ging an einen Bauträger, die Stadt stellt jedoch den Bebauungsplan auf, es gibt nur Wohnbebauung und es muss innerhalb drei Jahren gebaut sein. Die Stadt kaufte es nicht, weil der Preis zu hoch war. Mit diesen Aussagen beseitigte sie einige Unklarheiten.

Entwicklung bei Leerständen

Leerstände gibt es, sagte Braun zu diesem Thema, aber es tut sich etwas. Die große Lücke in der Hauptstraße ist geschlossen, das Anwesen Klostergasse 3 verkauft, auch bei anderen Objekten geht es voran. Gibt es eine freie Auswahl von Bestattern? Bei der letzten Ausschreibung gab es nur ein Angebot. Der Friedhof in Dietfurt wird im freien Bereich für verschiedene Bestattungsformen gestaltet. Das Thema Hochwasser sprach jemand an, doch Braun konnte nur wenig Auskunft geben, da die neuen Berechnungen und Daten noch beim Wasserwirtschaftsamt und Ingenieurbüro liegen. Wer ist für die Räumung der Laber zuständig? An den meisten Strecken das Wasserwirtschaftsamt, stellte sich in der Diskussion heraus, aber auch Anlieger, wenn es sich um einen Triebwerkskanal handelt. Die Ladesäule am Rathaus sprach jemand an und Braun ergänzte, dass auch am Busparkplatz bei Schule eine aufgestellt wird. Der Ladevorgang dort sei kostenpflichtig, was dann auch für die Station am Rathaus gelte.

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