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Region Neumarkt
Freitag, 24. November 2017 13° 3

Premiere

Das Burgtheater sorgte für viele Lacher

Das neue Stück dreht sich um eine Familie, in der einige Menschen Geheimnisse haben. Die kommen natürlich ans Tageslicht.
von Vera Gabler

Die Müllers und ihre Nachbarn erleben einige Verwicklungen. Foto: Gabler

Hohenfels.„Außer Spesen nichts gewesen“ heißt das aktuelle Stück des Hohenfelser Burgtheaters. Das Lustspiel in drei Akten gibt dem Publikum die Möglichkeit zu beobachten, wie Menschen versuchen, aus einer Pleite das Beste zu machen. In dem Stück geht es um die Familie Müller. Vater Gottfried wird gespielt von Robert Neumeier, Mutter Elisabeth von Ulrike Walter, Tochter Sabrina von Marie-Theres Neumeier und Opa Gustav von Dietmar Feuerer.

Alle stehen kurz vor einer Reise und so beginnt das Stück im modern eingerichteten Wohnzimmer der Familie. Mutter Elisabeth will wegen ihrer Rückenbeschwerden eine Kur antreten, Tochter Sabrina ist abreisebereit für eine Rucksacktour mit ihrem neuen Freund, und Vater Gottfried kann es auch abwarten bis Opa Gustav reisebereit ist – schließlich hat die Familie für den alten Herrn eine Seniorenwallfahrt nach Rom bezahlt. Vater Gottfried selbst gibt vor, auf eine Fortbildung zu müssen, hat aber eigentlich ganz andere Pläne: Er will ein paar nette Stunden mit Natascha (Vanessa Dotterweich) aus dem zwielichtigen Gewerbe verbringen. Doch Opa Gustav verlässt nur zum Anschein die Wohnung – kurz vor Ende des ersten Aktes kehrt er mit seinem Freund Max (Franz Weigert) wieder ins Wohnzimmer zurück, um dort eine Party zu feiern.

Gut, dass es die „nette“ Nachbarin Henneliese gibt, gespielt von Barbara Reisinger, die nicht nur wie ein Maschinengewehr spricht, sondern immer zu unpassenden Momenten auf der Bühne erscheint. Der bislang Unschuldigste in dem Stück ist der Postzusteller Martin (Tobias Boßle), der auf den ersten Blick nur die Aufgabe hat, vier Pakete von zwielichtigen Absendern zuzustellen. Doch auch Elisabeths Mutter Frida, gespielt von Angelika Straka, sorgt für Unruhe. Und dann ist da auch noch Yogi (Thomas Niebler), der eigentlich nur auf das Geld der Frauen aus ist. Und wie könnte es anders sein: Abgerechnet wird am Ende und alle Untaten der Figuren kommen ans Tageslicht. Dafür gab es viel Applaus.

Weitere Aufführungen sind am 21. Oktober um 19 Uhr, am 22. Oktober um 16 Uhr, am 27. Oktober um 20 Uhr und am 28. Oktober um 19 Uhr im Keltensaal Hohenfels. Karten gibt es im Vorverkauf an jedem Samstag von 10 bis 11 Uhr im Pfarrheim, restliche Karten auch an der Abendkasse.

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