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Region Neumarkt
Sonntag, 17. Dezember 2017 5

Politik

Das „Cappuccino-Modell“ vorgestellt

Die KAB überreichte MdB Alois Karl 1485 Unterschriften.

Alois Karl nahm das Paket mit den Unterschriften entgegen. Foto: Sturm

Neumarkt.Auf Bundesebene hat die „Katholische Arbeitnehmerbewe-gung“ (KAB) ein Rentenmodell erarbeitet. Das „Cappuccino-Modell“ soll den verantwortlichen Politikern als Denkanstoß gelten. Warum Cappuccino-Modell? Weil es sich wie der Muntermacher aus drei Schichten zusammensetzt: der Sockelrente, der Erwerbstätigenversicherung und einer betrieblichen/privaten Altersvorsorge.

Die KABler schlagen dazu vor, die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, mehr Solidarität zu schaffen und somit Altersarmut zu verhindern. Ferner sollen eine eigene Alterssicherung für Männer und Frauen verwirklicht und Erziehungs-, Pflege- und Bildungszeiten besser anerkannt werden. Des Weiteren sollen alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen und eine ergänzende betriebliche Altersvorsorge für alle ausgebaut werden. Um für ihre Ziele zu werben, haben die KAB-Ortsverbände Neumarkt, Batzhausen, Berg, Deining, Kemnathen/Rasch und Postbauer/Heng insgesamt 1485 Unterschriften in der Bevölkerung gesammelt. Mit ihrem Teamsprecher Peter Lanzhammer brachten sie die gesammelten Unterschriften am Montagvormittag ins Büro des Bundestagsabgeordneten Alois Karl. Leidenschaftlich stellten sie ihm die Eckpunkte des „Cappuccino-Modells“ vor. MdB Karl stellte fest, dass die Vorstellungen der KAB „in weiten Teilen denen der CSU entsprechen“.

In einem kurzen Rückblick stellte er die Errungenschaften Christlich-Sozialer-Rentenpolitik im Schulterschlussmit den katholischen Organisationen wie KAB und Kolping vor. „Niemals hatten wir eine Rentnergeneration, der es besser ging, als der heutigen.“ Damit dies auch in Zukunft so bleibe, müssen Anpassungen erfolgen.

„Wir müssen darauf reagieren, dass die Zeit des Rentenbezugs steigt und gleichzeitig die Einzahler weniger werden. Uns geht es heute so gut, weil vor 20 Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen wurden.“ Er nahm das Paket mit den Unterschriftskarten entgegen und versprach, „es auf den richtigen Weg zu bringen“. (phs)

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