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Region Neumarkt
Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Fasching

Die Kaisergarde steht schon bereit

Das Motto des Showtanzes ist noch geheim. Die Tänzerinnen stammen großteils aus den früheren Jugendgarden.

Beim Faschingsauftakt wurde die Kaisergarde vorgestellt, rechts Trainerin Sabine Stiegler Foto: ufb

DIETFURT.Selbst wenn erst noch Advent und Weihnachten kommen, laufen die Vorbereitungen für den Chinesenfasching. Währende Vereine, Gruppen und auch Einzelpersonen überlegen, mit welchem Beitrag sie beim Faschingszug 2018 aufwarten, sind die Garden schon seit einigen Monaten aktiv.

Der Chinesenfasching ohne Kaisergarde, man kann sich dies kaum vorstellen. Deswegen ist es stets ein gutes Zeichen, wenn frühzeitig feststeht, dass es eine Garde gibt. Heuer war dies besonders früh. Fast alle Mädchen der Garde des letzten Jahres sagten schon kurz nach den närrischen Tagen von 2017 ihrer Trainerin Sabine Stiegler zu, 2018 wieder mitzutanzen.

Sie ging dann auf Suche um die Gruppe zu ergänzen und war dabei erfolgreich. So besteht die Garde für die neue Saison aus zehn Personen. Bereits im Juni trafen sie sich im ehemaligen Kindergarten, um Details zu besprechen und die Trainingsabende festzulegen. Seitdem wird hier wöchentlich zweimal geprobt.

Ein großes Plus ist für alle Beteiligten ist die 30-jährige Gardeerfahrung von Sabine Stiegler. Sie tanzte als Jugendliche zehn Jahre bei der Kaisergarde und baute dann eine Kindergarde auf. Es folgten einige Jahre, in denen sie zusätzlich auch noch die Kaisergarde trainierte. Dann setzte sie sich für eine Jugendgarde ein, in die sie die Mitglieder der früheren Kindergarde integrierte.

Langfristig lohnt sich der Einsatz

Seit drei Jahren widmet sich Stiegler wieder ganz der Kaisergarde, in die die Tänzerinnen der früheren Jugendgarde hineingewachsen sind. „Langfristig lohnt sich der Einsatz für eine Kinder- bzw. Jugendgarde, weil man irgendwann auf sie zurückgreifen kann“, sagt Stiegler. Deswegen freut sie sich, dass es auch heuer wieder eine Kindergarde gibt, die Carolin Meixensberger und Christine Scheiblecker leiten.

Sabine Stiegler überlegt sich von Jahr zu Jahre eine Choreographie, sie bringt sich auch bei der Wahl der Kostüme ein, so dass sie zu den jeweiligen Tänzen passen. Für Dietfurt selbstverständlich ist ein Chinesischer Tanz, heuer unter Einsatz vor Schirmen aus China. In guter Tradition wird auch ein Showtanz einstudiert. Unter welchem Thema er steht bleibt noch geheim, ebenso das Kostüm. Stiegler: „Nur eins verrate ich, so etwas hatten wir noch nie.“ Weit gesprächiger ist sie bei der Frage, wie die Trainingsabende ablaufen. „Ich bin mit meinen Leuten sehr zufrieden. Sie haben Ehrgeiz, lassen sich etwas sagen, sind freundlich und treu. Ich bin von dieser Super-Gruppe total begeistert.“ Nachdem die Faschingszeit relativ kurz ist, muss man ihren Einsatz bewundern, denn in der Kürze der Zeit, die für Auftritte zur Verfügung steht, kann die Garde nicht so viele Termine absolvieren, wie sie gerne möchte.

Beachtliche Summe finanzieren

Bewunderung verdienen sie auch aus einem anderen Grund: Trotz eines Zuschuss von der Stadt müssen die Mädchen eine beachtliche Summe aufbringen, um Kostüme und diverse Ausstattung zu finanzieren. Deswegen würden sie sich über Spenden freuen. Größer aber ist die Freude über jede Verpflichtung. Neben den Faschingsbällen, die in Dietfurt stattfinden stehen auch auswärtige Termine im Kalender. Als besonderes Erlebnis zeichnete sich jetzt schon die Fahrt nach Bonn ab, wo am Rosenmontag gemeinsam die Garde mit dem Kaiser auftritt. (ufb)

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