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Region Neumarkt
Mittwoch, 13. Dezember 2017 11

Aktion

Eine Reise, die Völker verbindet

Das Jugendbüro organisiert die 15. Jugendbegegnung. Im tschechischen Jihlava fungieren die Neumarkter als „Botschafter“.
Von Gerd Schlittenbauer

Sie freuen sich auf ihre Reise nach Tschechien: Mitglieder der OG-Camerata und die Betreuer der Jugendbegegnung. Foto: Schlittenbauer

Neumarkt.Für manche ist es schon die fünfte Jugendbegegnung, an der sie teilnehmen – wie zum Beispiel für OG-Schülerin Daisy Miranda: „Das Friedenskonzert ist der Höhepunkt“, sagt sie. Das Jugendbüro der Stadt Neumarkt organisiert von 10. bis 18. November gemeinsam mit dem Ostendorfer-Gymnasium die 15. Internationale Begegnung. Gastgeber ist dieses Mal die Stadt Jihlava in Tschechien.

13 Schüler der OG-Camerata fahren zusammen mit ihren Lehrern Claudia Wagner und Franz Rauch am Donnerstag nach Tschechien und treffen dort ab Freitag mit Jugendlichen aus acht Ländern Osteuropas zusammen: Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

Die Stadträte Rainer Hortolani und Birgit Gärtner als Jugendreferentin nehmen ebenso teil wie der Leiter des Jugendbüros, Siegfried Müller, der Anke Buchmüller zur sozialpädagogischen Betreuung mitbringt.

Besuch hat politische Dimension

Ulrike Severa, Schulleiterin am Ostendorfer Gymnasium, begleitet ihre Camerata ebenfalls nach Tschechien, auch wenn sie nicht die ganze Zeit vor Ort sein kann. Doch den großen Probenaufwand ihrer Schulmusiker will sie ebenso bewundern wie die von den Neumarktern zu intonierenden Stücke von Beethoven oder von Paul Wranitzky. Das Friedenskonzert in Jihlava wird am 17. November gegeben. „Der Besuch hat eine politische Dimension“, betonte Müller. „Ihr seid auch Botschafter.“ Rainer Hortolani und Ulrike Severa stimmten überein, dass die Neumarkter Delegation in Jihlava eine völkerverbindende Aufgabe wahrnehme – „so nötig wie nie zuvor“, meinte Hortolani.

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Die Jugendbegegnung

  • Hintergrund:

    Sinn der Internationalen Jugendbegegnung ist es, unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen, friedensstiftend miteinander zu musizieren und sich gegenseitig kennen und schätzen zu lernen.

  • Programm:

    Neben den Proben stehen auch verschiedene Freizeitaktivitäten und Ausflüge auf dem Programm. Am Ende der Begegnung findet dann abschließend das gemeinsame Friedenskonzert statt.

  • Unterstützung:

    Der Austausch wird auch von einer Reihe von Neumarkter Familien unterstützt, die im Kontakt mit einem der Gastländer stehen. (ngs)

Indem das Ostendorfer seine Camerata schickt, will Ulrike Severa den „musikalischen Anspruch und die Qualität“ unterstreichen, Attribute, die das Gymnasium gerne auch in Tschechien demonstriert. Und Müller weist darauf hin, dass beim Austausch „außerschulische politische Bildung mit dem Bildungsauftrag der Schule verknüpft wird.“ Ins Leben gerufen hat diese internationalen Jugendbegegnungen der damalige Bürgermeister Arnold Graf im Jahre 2000, der auch heute noch mit Herzblut dabei ist. Neumarkt ist mittlerweile alle zwei Jahre Gastgeber, dazwischen geht die Reise immer in ein osteuropäisches Land. Und so treffen sich ab Freitag in Jihlava rund 70 Menschen, von denen ein Teil sicher auch im Jahr 2018 dabei sein wird, wenn die Jugendbegegnung vom 24. Oktober bis 1. November wieder im Ostendorfer Gymnasium und im G6 stattfindet.

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