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Region Neumarkt
Samstag, 25. November 2017 5

BERG

Erste Arbeiten für den Bau des neuen Kindergartens

Auf dem Areal des jetzigen Kinderspielplatzes wurden Bodenproben entnommen. Die Einrichtung soll 2019 fertig sein.

Der Arbeiter entnimmt Bodenproben aus dem Gelände. Foto: Stepper

BERG.Vor wenigen Wochen hat der Berger Gemeinderat dem Bau eines weiteren Kindergartens in der 3000-Seelen-Ortschaft Berg Zustimmung signalisiert. Am Mittwoch nun wurde von einer Fachfirma aus dem Fränkischen an verschiedenen Stellen des 1424 Quadratmeter großen Areals zwischen der Heinrichsburgstraße und der Neumarkter Straße – dem jetzigen Kinderspielplatz – Bodenproben entnommen.

Dort soll der neue Kindergarten für zwei Gruppen im Alter von drei bis sechs Jahren in Holzbauweise als Passivhaus – ohne Unterkellerung - errichtet werden. So sieht es die Vorplanung, die Architekt Markus Kraus vom Architektur-Büro Knychalla & Team aus Neumarkt erstellte, vor.

Die beiden Komplexe in Flachbauweise und mit Oberlicht-Fenstern werden durch das Foyer verbunden und beherbergen nach Fertigstellung zwei Gruppenräume, Nebenräume und sanitäre Anlagen sowie einen Mehrzweckraum- und Verwaltungsraum, Küche, Lager und Technikflächen.

Die fertige Planung will Architekt Kraus, der in Berg wohnt und die Beschaffenheit des Grundstücks-Areals bestens kennt, bis Frühjahr 2018 anfertigen.

Als Baubeginn ist das zweite Quartal im Jahr 2018 vorgesehen und die Eröffnung mit Beginn des Kindergarten-Jahres 2019/2020. Die Eltern könnten dann ihre Kinder über die Heinrichsburgstraße in den neuen Kindergarten bringen.

Um die Wünsche junger Familien nach längeren Betreuungszeiten erfüllen zu können, sei es erforderlich, in Berg neben der St.-Vitus-Kindertagesstätte, dem „Berger Kindernest“, das privat betrieben wird, einen weiteren, zweigruppigen Kindergarten, der Platz für bis zu 50 Mädchen und Buben bietet, bis September 2019 zu errichten.

Die Trägerschaft für den neuen Kindergarten hat die Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) Nürnberger Land der Kommune zugesichert. Die geschätzte Kostenberechnung beläuft sich für das Projekt auf 1,6 Millionen Euro. (npp)

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