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Region Neumarkt
Samstag, 25. November 2017 5

Dietfurt

Freiwillig in der Schule – und Spaß dabei

Physik und Chemie standen im Dietfurter Ferienprogramm im Physikraum der Mittelschule an.

Elisabeth Hummel passt gut auf, als die Buben „Slimy“ herstellen. Foto: Grad

Dietfurt.Die Studienrätinnen Elisabeth Hummel und Nina Körber hatten allerhand Gerätschaften und Materialien herangeschleppt und Versuche aufgebaut. Doch zu allererst hieß es: Schutzbrillen aufsetzen! Gleich beim ersten Versuch machten die zehn Kinder große Augen. Elisabeth Hummel zeigte einen dicken Filzstift. „Schwarz, sieht man doch“, war die klare Antwort. Sie zeichnete einige schwarze Herzchen auf ein Stück Filterpapier, stach in der Mitte ein Loch hindurch, machte ein Papierröllchen, steckte es hindurch und in ein Glas mit Wasser. Gespanntes Beobachten, dann Staunen: Die Herzchen lösten sich in alle möglichen Farben auf und das Blatt war auf einmal schön bunt. Zauberei? „Nein, Schwarz besteht aus allen Farben und bei Wasser lösen sie sich heraus“, erklärte Körber. Jetzt nahm jedes Kind Filzstift und Blatt, malte Kreise oder Kringel, ein Papierröllchen holte Wasser herauf und schnell zeigten sich die Farben. Mit Eifer waren die Kinder bei der Sache, hörten zu und folgten den oft humorvollen und genauen Anweisungen der Lehrerinnen.

Welcher Teebeutel steigt am höchsten? Alle schnitten einen solchen auf und schütteten Tee in ein Glas. Das leere Tütchen wurde aufgerichtet und angezündet. Es brannte herunter und der Rest stieg in die Höhe bis zur Decke. Eben, warme Luft steigt nach oben, bekräftigte Elisabeth Hummel die richtige Antwort. Dann durfte jeder „Slimy“, also Monsterschleim, kochen. Im Topf wurden Wasser, Flohsamenschalen, Lebensmittelfarben und vielleicht noch Goldglitzer erhitzt und kräftig verrührt, bis eine schlabbrige Masse entstand. Sie ist nicht giftig, schmeckt auch nicht, wirkt aber gruselig.

Danach wurde Badesalz gefärbt, mit Duftstoffen wie Mango oder Erdbeeren beträufelt, in ein Beutelchen gepackt und mit einer Schleife verziert – fertig war das besondere Mitbringsel. Bereits zum vierten Mal beteiligten sich die beiden Damen mit Naturwissenschaften am Ferienprogramm. Es freut sie, wenn die Kinder bei den Experimenten staunen, Vorgänge begreifen und sich trauen, die Versuche auszuprobieren. Zum Abschluss gab es noch bunte Bonbons, die aus Zuckerersatz hergestellt worden waren. (ugr)

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