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Region Neumarkt
Mittwoch, 17. Januar 2018 9

Musik

Gruppe gründete sich für das Konzert

Der Lupburger Burgsaal war zu klein für die Liebhaber weihnachtlicher Musik. Einige Musiker hatten sich zusammen getan.

Der Liederkranz und Frauenbundchor sangen gemeinsam. Foto: Vatter-Wittl

LUPBURG.Die richtige Einstimmung zum dritten Advent fand man am Sonntag Abend im Lupburger Burgsaal. Zu einem ganz besonderen Weihnachtskonzert fanden sich so viele Musikliebhaber ein, dass der Saal vollbesetzt war und am Ende sogar noch weitere Stühle aufgestellt werden mussten. Den Auftakt machte das Lied „s‘weard schou finsta“. Inge Pretzl, die Leiterin des Frauenbundchores begrüßte die Gäste und versprach ein tolles Konzert, das jeden einzelnen mit auf die Reise rund um die Weihnachtsgeschichte nahm.

Auch Bürgermeister Manfred Hauser freute sich über die zahlreichen Gäste und auch darüber, dass sich etliche Lupburger Musiker zu diesem besonderen Konzert zusammen getan haben. Es musizierten nämlich der Liederkranz unter der Leitung von Silvia Schmaußer, der Frauenbundchor unter der Leitung von Inge Pretzl, die Steirischen-Gruppe „Letzter Versuch“ und die eigens für den Abend gegründete Lupburger Hütt’n-Musikanten zusammen.

Besonders aber freute sich der Bürgermeister, dass die Musiker kostenlos auftraten, „einfach nur um anderen eine Freude zu machen. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich!“ Begonnen wurde mit einem gemeinsamen Lied des Liederkranzes und des Frauenbundchores. Danach wechselten sich die Musiker ab und erzählten die Geschichte von der Verkündigung des Engels an Maria, den Auszug nach Bethlehem, die Geburt Jesu bis hin zum Lobpreis der Engel. Bekannte Weihnachts- und Jubellieder wie „Maria durch den Dornwald ging“, „Cum ba ya, my Lord“, „Gegrüßest seist du Maria“ wechselten sich mit ganz alten, klassischen Weihnachtsliedern wie zum Beispiel „Es kommt ein Schiff gefahren“ ab.

Martin Ruidl gab zwischendurch bayrische Texte zum Besten, die noch einmal einen anderen Blick auf die „staade Zeit“ werfen sollten und das Publikum zum Nachdenken anregte. Am Ende gab es langen Applaus für die Musiker. (ucv)

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