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Region Neumarkt
Mittwoch, 13. Dezember 2017 5

Ehrenamt

„Hanni“ Götz – und seine Leidenschaft für den FCB

Der Vorsitzende der Beilngrieser Sportler hat sich schon als Spieler Lorbeeren verdient. Seit 15Jahren lenkt er die Geschicke des Vereins.
Von Hans Gleisenberg

Hanni Götz mit dem langjährigen Weggefährten Spielleiter und Physiotherapeut Michael Eberle (r.) und Christian Kienlein aus der Fußballabteilung vor dem Vereinsemblem Foto: Gleisenberg

BEILNGRIES.Es ist sicherlich eines der wichtigen Instrumente des Zusammenlebens in der Gesellschaft: Das Ehrenamt. Egal ob in Sportvereinen, Feuerwehr, Wasserwacht, politischen Parteien oder Vereinen und Verbänden aller Couleur, ohne die freiwilligen Helfer an der Vereinsspitze geht es nicht.

Einer, der sich schon seit seiner Jugend in dieser Sparte engagiert und der sich auch heute mit nun schon 68 Lebensjahren intensiv einsetzt, ist Johann „Hanni“ Götz aus Beilngries, der im Oktober sein 15-jähriges Jubiläum als Vereinsvorsitzender des FC Beilngries gefeiert hat.

Ob als Spieler, Trainer, Jugendbetreuer und auch als Lehrer war er immer mitten im Getümmel von Sportbegeisterten. Er ist nun seit insgesamt 45 Jahren Mitglied beim FC Beilngries, allerdings mit einer Unterbrechung von zwölf Jahren. Er hatte den FC einmal verlassen, weil es einige Unstimmigkeiten gab: „Nichts ist von Dauer und so bin ich nach meiner FC-Abstinenz wieder voll eingestiegen und habe an vielen Aktivitäten im Bereich Fußball teilgenommen, war Trainer, auch im Jugendbereich, Spielleiter und Betreuer.“

Zweimal in Bezirksliga aufgestiegen

Unvergessen sei für ihn die Tatsache, dass er sowohl als Spieler (1969) und als Trainer (1991) mit dem FC den Bezirksligaaufstieg feiern konnte. Der aktuelle Vorsitzende ist und war auch einer, der sich nie gescheut hat, seine Meinung zu sagen und der sich auch bei unbequemen Entscheidungsfindungen immer der Diskussion gestellt hat und kompromissbereit war.

Seit 2002 leitet Hanni Götz nun die Geschicke des Vereins und gleich sein Einstieg im Oktober 2002 war kein einfacher, denn hier waren die Altlasten nach dem Abstieg aus der Landesliga aufzuarbeiten. Doch wurde das ordentlich abgehandelt und der FC war danach, bis zur Auflösung, in der Bezirksoberliga eine feste Größe.

In die Amtszeit von Götz fiel auch die 90-Jahr-Feier bei der sich der Verein in großem Rahmen präsentiert hat. Auch Sanierungsarbeiten mussten geschultert werden und hier freute sich Götz, dass sich die Stadt finanziell engagiert habe. Die aktuelle Mitgliederzahl bezifferte der Vorsitzende auf 1168, dies ist seit seiner Amtsübernahme eine Steigerung von gut 100 Neuzugängen: „Wir haben auch die Zahl der Abteilungen von sechs auf acht steigern können“, sagt Götz, der aber auch deutlich machte, dass es gar nicht so einfach ist neue Mitglieder zu gewinnen. „Die Freizeitangebote sind so vielfältig geworden und so bedarf es schon einiger Überredungskunst, den einen oder anderen für einen Mannschaftssport zu begeistern“.

Probieren es ohne Zuwendungen

Götz, der einräumte, in den 90er Jahren schon mal ein Paar Mark Trainergehalt eingeheimst zu haben, was aber nie über den Status eines Taschengeldes hinausging, machte aber auch deutlich, dass heute schon erkleckliche Summen, auch in der Bezirksliga gezahlt werden: „Wir probieren es nach wie vor ohne Zuwendungen und sind bestrebt, trotzdem unseren Staus, der Bezirkliga heißt, zu halten. Das Augenmerk gilt auch unserer Jugendarbeit, denn sie sind in allen Sparten die Zukunft des Vereins“, sagte er.

Und: „Wenn die Bereitschaft zur Mitarbeit im Verein weiterhin vorhanden ist und auch die Zahl der Übungsleiter stabil bleibt, so kann ich mir schon vorstellen, noch mal eine Amtszeit dranzuhängen.“

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