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Region Neumarkt
Samstag, 10. Dezember 2016 2

Freundschaft

Hohenfels: Das Volksfest ist zurück

Nach der überraschenden Absage 2013 wird es heuer wieder ein Deutsch-Amerikanisches Volksfest in Hohenfels geben. Die Freude darüber ist riesig.
Von Peter Tost

Oberstleutnant John J. Strange (2. v. l.) und Bürgermeister Bernhard Graf (3. v. l.) hatten 2012 das Deutsch-Amerikanische Volksfest eröffnet.

Hohenfels. „Wir freuen uns sehr, bekanntgeben zu können, dass das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Hohenfels dieses Jahr wieder stattfinden wird.“ Das ist der entscheidende Satz in einer Pressemitteilung der US-Garnison Hohenfels, die am Dienstagnachmittag verschickt wurde.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, lädt die US-Garnison Hohenfels die gesamte Bevölkerung in diesem Jahr vom 30. April bis 4.Mai wieder herzlich zum Feiern auf den Truppenübungsplatz Hohenfels ein.

Nachdem das Fest im vergangenen Jahr wegen der US-Budget- und Ausgabenkürzungen abgesagt werden musste, freue sich die US-Armee ganz besonders, dass die weit über die Region hinaus beliebte Veranstaltung, die jedes Jahr viele Besucher auf den Truppenübungsplatz lockte, in diesem Jahr wieder durchgeführt werden könne.

„Mit dieser Veranstaltung feiern wir die wunderbare Partnerschaft, die wir mit unserer deutschen Freunden aus nah und fern haben. Es ist eine großartige Neuigkeit für die US-Garnison Hohenfels und alle Städte und Gemeinden, mit denen uns eine besondere Freundschaft verbindet“, sagte Oberstleutnant John J. Strange, der Kommandeur der US-Garnison.

Bürgermeister mehr als erfreut

Mit den Worten „Ich bin wirklich mehr als erfreut“ kommentierte der Hohenfelser Bürgermeister Bernhard Graf die gute Nachricht. Die Absage im vergangenen Jahr hatte ihn nach eigenen Worten schockiert und er sprach damals von einem Drama für die Marktgemeinde Hohenfels.

Nachdem er den ersten Schock verdaut hatte, setzte er sich allerdings vehement dafür ein, dass es 2014 wieder ein Deutsch-Amerikanische Volksfest geben wird, zuletzt im November beim neuen US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, der auf seinem Weg nach Grafenwöhr auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels einen Zwischenstopp eingelegt hatte.

„Ich hatte ihm gesagt, dass die Absage des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes in erster Linie den Amerikanern schade“, erinnert sich Graf. Solche Gelegenheiten zur Verbesserung der Beziehungen zwischen amerikanischen und deutschen Bürgern dürfe man nicht leichtfertig aufgeben, hatte er argumentiert – und anschließend das Gefühl gehabt, dass die Botschaft angekommen war. Dieses Gefühl habe sich nun bestätigt.

Schausteller: „Ein freudiger Tag“

Auch Karl Uebel vom Volksfestunternehmen Uebel und Sachs, das das Volksfest seit mehr als 20 Jahren in Absprache mit der Armee organisiert hatte, sprach am Dienstag von einem freudigen Tag, habe ihn die Absage 2013 doch auch menschlich tief getroffen. „Umso größer ist nun die Freude, dass diese Traditionsveranstaltung wieder stattfindet.“

Wie es in der Mitteilung der US-Army weiter heißt, erwartet die Besucher vom 30. April bis 4. Mai auf dem Festplatz am Tor 1 wieder ein großer Vergnügungspark mit zahlreichen Fahrgeschäften und verschiedenen Ständen mit Souvenir- und Geschenkartikeln sowie ein vielfältiges und internationales Angebot an Speisen. Außerdem versuchen die US-Armee und die Bundeswehr wieder gemeinsam eine Waffen- und Geräteschau zusammenzustellen.

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