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Mittwoch, 20. September 2017 14° 6

Kino

Kampfhammer gibt wieder Vollgas

„Totes Wasser“ heißt der neueste Film von Wolfgang und Daniel Uphaus.Beim Dreh waren viele Statisten mit von der Partie.
Von Heike Regnet

  • Und Action! Am Mittwochabend wurde im Kinosaal des Café Beck gedreht - mit von der Partie waren auch die Fußballfrauen des TSV Mörsdorf.
  • Der schönste Bulle

Freystadt. „Alle lieben ihn, denn er ist der schönste Bulle, den Freystadt jemals hatte“, tönt es aus der Musikbox über die Tanzfläche. Hier haben die flotten Discobienen bereits Position bezogen und stimmen mit einem lautstarken „Uh Uh“ in den Song ein. Inmitten der Gruppe steht die glänzende Kawasaki VN 2000, auf ihr thront besagter Bulle: Hauptkommissar Franz Xaver Kampfhammer.

Am Mittwoch war letzter großer Drehtag zum neuesten Kinofilm von Wolfgang Uphaus. Nach „Schwarzachblut und Mädchenträume“ sowie „Ein ganz heißes Pflaster“ folgt nun Teil drei „Totes Wasser“. Premiere ist am 16. November, dann wird der Streifen erstmals im Kino Beck über die Leinwand flimmern.

Vor drei Monaten begannen die Dreharbeiten. Zentrale Figur ist Hauptkommissar Kampfhammer, wie in den Teilen zuvor bestens von Franz Rupp in Szene gesetzt. Ihm zur Seite steht Kommissarin Katja Kaselovska aus der Slowakei (Karina Kobzova). Die beiden ermitteln in einem Mordfall, doch bis der oder die Täter überführt sind, ist es noch ein weiter Weg.

„90 Minuten soll der Film dauern, gefilmt haben wir natürlich erheblich mehr“, sagt Wolfgang Uphaus. Regie führt sein Sohn Daniel, der in den nächsten Wochen auch den Schnitt des Kinostreifens übernehmen wird. „Dieses Mal haben die Dreharbeiten viel länger gedauert, als bei den Filmen zuvor, sagt Uphaus. Grund hierfür ist der hohe Anspruch, den sich die Macher selbst gestellt haben. „Im Schnitt mussten wir jede Szene eineinhalbmal drehen“, sagt Daniel und lacht. „Eigentlich hat es ja meistens auf Anhieb funktioniert. Es wird immer viel improvisiert, nur wenn Tiere im Spiel waren, mussten wir öfter mal nachdrehen.“

„Totes Wasser“ ist der Abschluss der Trilogie um Franz Xaver Kampfhammer. „Ehrlich gesagt bin ich eigentlich eher froh als traurig, dass der Kommissar nun in Ruhestand geht“, sagt Franz Rupp. „Das gibt dann Platz für was Neues.“ Doch noch ist es nicht soweit, denn noch sind nicht alle Szenen im Kasten.

Über 30 Rollen galt es im aktuellen Film zu besetzen, dazu kamen unzählige Statisten, wie die sportlichen Akteure aus Mörsdorf. Bevor der Dreh an diesem Abend beginnt, erklärt Daniel Uphaus kurz, worum es in der Szene geht. „Kampfhammer war mit seiner Kollegin in der Kneipe und die beiden haben schon einige Wodka intus. Dann gehen sie in die Disco und jetzt seid ihr gefragt. Also möglichst natürlich bewegen und einfach mitmachen.“ Schon setzt die Musik ein, die beiden Songs wurden extra für den Film geschrieben, und es dauert nicht lange, bis sich die Mädels und Jungs eingegroovt haben. Beste Stimmung ist Trumpf und als Franz Kampfhammer auf der Tanzfläche zum „Rasensprenger“ ansetzt, sind alle mit von der Partie. „Das ist heute schon faszinierend“, sagen Eva und Alina. „Wir sind ja gar nicht so viele Leute und im Film wirkt das ganz anders. Das Drehen macht echt Spaß.“ Bei der Premiere werden sie nun natürlich mit dabei sein. Geplant ist, dass der Film zwei Wochen im Kino Beck läuft.

Hauptkommissar Franz Xaver Kampfhammer, alias Franz Rupp Fotos: Regnet

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