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Region Neumarkt
Sonntag, 17. Dezember 2017 10

Umzug

Kindergartenkinder sind jetzt in der Schule

Während der Bauzeit des Marienheims gibt es eine Übergangslösung.

Bürgermeisterin Breunig macht sich ein Bild von den Räumen. Foto: Stepper

KASTL.Der katholische Kastler Kindergarten „Marienheim“, der derzeit abgerissen wird, ist in die neuen Räume der Volksschule am Klosterberg umgezogen. Die Mädchen und Buben haben sich inzwischen dort bereits gut eingelebt.

Vor allem der Umzug von der Hohenburger Straße auf den Klosterberg stellte eine Herausforderung dar. Doch durch gemeinsames Anpacken, der Gemeindearbeiter mit ihren Fahrzeugen, der Eltern der Kindergartenkinder sowie einiger Mitglieder der Kirchenverwaltung wurde der Umzug der Möbel und der Umzugskartons bestens gemeistert.

In der Kastler Volkschule wurde der untere Teil der Schule mit der Schulküche in Beschlag genommen, in die auch noch von der Gemeinde für den Fall der Fälle eine Notausgangs-Tür in den Garten eingebaut wurde. Nachdem dieser Kindergarten bereits eröffnet wurde, fand vor kurzem ein Infobesuch und „Stubendurchgang“ mit der zweiten Bürgermeisterin Monika Breunig statt, die sich von den neuen Räumen, in die sie vor vielen Jahren selbst als Schülerin ging, und von der Aufgeschlossenheit der Kinder gegenüber dem neuen Domizil erfreut zeigte.

Kindergarten-Leiterin Birgit Wiesend erläuterte beim Besuch, dass der neue Kindergarten aus sieben Räumen besteht, die im unteren Bereich der Volksschule liegen und zwar aus vier Gruppenräumen, einer Schulküche fürs Mittagessen, einem Intensivraum für pädagogische Angebote in der Kleingruppe und einem Büro mit Besprechungszimmer für die Kindergartenkräfte. Derzeit werden 90 Kinder von einem elfköpfigen kompetenten Team betreut.

Unterstützung erhalten diese derzeit von drei Praktikantinnen. Ein riesiger Vorteil ist die Benützung der Schulturnhalle mit dem Platzangebot und den Turngeräten. Der Dank des Kindergarten-Betreuungsteams galt ebenso den Betreibern des zukünftigen Kastler Fernheizwerks, die die Grabungs- und Aufräumarbeiten für die Fernwärmeleitungen im Schulhof rechtzeitig zu Beginn des Kindergartenjahrs 2017/2018 fertiggestellt haben. Der untere Pausenhof der Schule kann jetzt auch als Spielplatz für die Kinder mit Kletter- und Spielgeräten, Sandkasten und Spiele-Container genutzt werden.

„Insgesamt gesehen war der Umzug in die Schule die beste Alternative während der Bauzeit des künftigen neuen Marienheims. Die Kinder haben ihr neues betreutes Zuhause bestens angenommen und fühlen sich wohl“, sagte die Kindergarten-Leiterin Wiesend. (nma)

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