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Region Neumarkt
Dienstag, 12. Dezember 2017 7

Angebot

Kunsthandwerk in historischem Ambiente

Im Burgstadel Wildenstein werden am 19. November viele Gäste erwartet.

So sah vor zehn Jahren das Innere des Burgstadels aus. Dank des Einsatzes des Fördervereins sind hier jetzt Veranstaltungen möglich. Foto: ufb

DIETFURT.Auch in diesem Jahr gibt es im Burgstadel vom Schlossgut Wildenstein einen Kunsthandwerker- und Weihnachtsmarkt. Er findet am Sonntag, 19. November, statt und die Vorbereitungen laufen.

In diesem Jahr beschicken ihn 25 Handwerker und Künstler mit verschiedenen Produkten, mit denen man sich selber oder anderen zu Weihnachten oder bei anderen Anlässen eine Freude bereiten kann.

Veranstalter des Marktes ist wie immer der Förderverein zur Erhaltung des historischen Burgstadels. Die Verantwortlichen setzten dabei auf Bewährtes und einige Neuerungen. Der Markt dauert von 10 bis 17 Uhr und wird zum Tag passend musikalisch gestaltet. Von 13.30 bis 15 Uhr tritt die Gruppe „Saitn an Saitn“ auf. Ab 16 Uhr bis zum Ausklang spielen die „Kersch-Guys“. Den ganzen Tag werden die Besucher auch wieder kulinarisch verwöhnt. Es gibt Kaffee, Glühwein, Kuchen, Suppe und Würstchen.

Seitens des Fördervereins rechnet man wieder mit vielen Interessenten. Um die Parkplatzsituation zu entspannen, wird ab 11 Uhr ein Shuttlebus eingesetzt. Die Abfahrt ist jeweils zur vollen Stunde am Chinesenbrunnen in Dietfurt. Man kann aber auch zu Fuß nach Wildenstein gehen. Wer den schönen Wanderweg nützt und genießt, wird sogar belohnt.

So gibt es auf der halben Wegstrecke eine Stempelstation und dort können sich die Wanderer einen Stempelabdruck geben lassen. Wer diesen dann an der Kaffee-Theke im Burgstadel vorzeigt, erhält dort eine frischgebackene Waffel.

Der Wildensteiner Burgstadel wurde um 1550 errichtet und hatte für das Schlossgut lange Zeit eine ökonomische Bedeutung. Nach Aufgabe der zum Gut gehörenden Landwirtschaft stand das Gebäude lange Zeit leer und war dem Verfall preisgegeben.

Dank des Engagements des Fördervereins Burgstadel, der eigens dafür ins Leben gerufen wurde, konnte der des Gebäudes vor dem Einsturz bewahrt werden. Die Vereinsmitglieder ließen ihn in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalspflege sanieren, so dass er in begrenzten Rahmen für Veranstaltungen, etwa den Handwerkermarkt, genützt werden kann.

Der Erlös davon wird für den laufenden Unterhalt des Gebäudes verwendet. Allein schon deshalb, aber auch wegen der Produkte der ausstellenden Künstler und Handwerker, geht die Vorstandschaft des Fördervereins von vielen Besuchern am kommenden Sonntag aus. (ufb)

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