mz_logo

Region Neumarkt
Donnerstag, 18. Januar 2018 9

Beilngries

Mit dem Motorrad durch Südamerika

Zehn Wochen war Peter Schuster aus Schernfeld bei Eichstätt unterwegs und schildert in einer Show seine Erlebnisse.

Peter Schuster zehn Wochen lang in Südamerika unterwegs. Foto: Peter Schuster

Beilngries.An seiner Seite drei Begleiter, die ebenso „motorradverrückt“ sind wie der 59-jährige Polizeibeamte. Es ist das dritte Mal, dass sich Schuster mit einer Benefizveranstaltung für die Nepalhilfe Beilngries engagiert. Den Zuschauer entführt er in seinem aktuellen Vortrag auf 15 000 abenteuerliche Kilometer und sechs Länder, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Hiervon berichtet Schuster am 13. Januar um 19.30 Uhr im Haus des Gastes. Der Eintrittspreis beträgt 16 Euro.

Von Montevideo in Uruguay aus machten sich die Vier auf die lange Reise, in deren Verlauf sie frei lebende Andenkondore beobachteten, in Argentinien fasziniert waren von den gewaltigen Wasserfällen von Iguazu, die vielfältige Tierwelt im brasilianischen Pantanal bestaunten und am Cerro Rico im bolivianischen Potosi die Leidensfähigkeit der Mineros erlebten, die unter unmenschlichen Bedingungen den letzten Silberreserven dieses geschichtsträchtigen Berges hinterherjagen.

Über die „Ruta de la muerte“, die gefährlichste Straße der Welt, gelangten die Motorradreisenden aus der Höhe der Anden hinab in das Amazonastiefland, wo sie bei einer Dschungeltour mit Temperaturen über 40 Grad, kräftig ins Schwitzen gerieten. Zurück in den peruanischen Anden folgte die Besichtigung der uralten Inkastadt Machu Picchu, deren einstige Bedeutung bis heute noch immer nicht restlos geklärt ist.

Über den Titicacasee, einem eiskalten Traum auf 3600 Meter Höhe, erreichten die Biker am nördlichen Wendepunkt ihrer Tour die Cordillera Blanca, eine vergletscherte Zauberwelt von unwirklicher Schönheit. Ehe es zum Ziel der Reise, nach Santiago de Chile, ging beobachteten sie auf dem lebensfeindlichen Altiplano mit seinen Vulkanriesen und Salzseen das unvergleichliche Zartrosa der Flamingos, die auf der Suche nach Futter durch grüne, blaue und rote Lagunen staksten. Am Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde, glaubten sie einer Fata Morgana aufgesessen zu sein, zu surreal war das Naturschauspiel, das sich dort dem Quartett bot. Ihre Reise war ein Abenteuertrip durch beeindruckende Landschaften, in der die Kultur der Inkas noch immer eine große Faszination ausstrahlt. Mensch und Maschine wurden dabei vor unterschiedlichste Herausforderungen gestellt.

Multivisions-Show

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht