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Region Neumarkt
Samstag, 25. November 2017 5

Veranstaltung

Musikanten wuchsen über sich hinaus

Das Herbstkonzert der Blaskapelle Breitenbrunn war ein voller Erfolg. Die Gäste bedankten sich mit langanhaltendem Applaus.
Von Ines Greiner

Die Musiker waren konzentriert bei der Sache. Foto: Greiner

Breitenbrunn. Trotz vieler Veranstaltungen in der Gemeinde Breitenbrunn sind zahlreiche Besucher zum Herbstkonzert der Blaskapelle Breitenbrunn gekommen. Die Musiker hatten keine Mühen gescheut, um dieses Konzert auf die Beine zu stellen. Die Schulturnhalle glich einem Konzertsaal: Fast alle der 210 Plätze waren belegt und für das Ensemble war eine Bühne aufgebaut. Moderator Gerhard Braun führte in bekannter Weise mit vielen Informationen über die Stücke und die Komponisten durch den Abend.

Als Ehrengäste wurden Bürgermeister Johann Lanzhammer und Pfarrer Dr. Jacek Machura sowie Pfarrer Pater Roy begrüßt.

Die Blaskapelle eröffnete das Konzert und die Zuschauer klatschten die 35 Musiker und ihren Dirigenten Peter Braun herein. Das Eröffnungsstück bildete die Festmusik der Stadt Wien von Richard Strauss, das bei den Zuschauern sogleich Eindruck hinterließ. Es folgte Frank Sinatras „New York, New York“ und Filmmusik von Jurassic Park von John Williams. Nach dem Andulka Marsch wurden die 14 Jungbläser unter der Leitung von Marina Braun mit Applaus hereingeklascht. Sie begannen flott mit Vivo. Bei „Rock in Time“ glänzte die elfjährige Tereza Scharnbeck mit einem Saxophon-Solo. Marina Braun erwähnte, dass Jung und Alt beim Nachwuchsorchester willkommen seien. Derzeit sei man auf der Suche nach einem Tuba-Spieler. Dieses wichtige Instrument könne schon von einem zehn- oder elfjährigen Schüler erlernt werden.

Weiter folgte die Melodie von Walt Disneys Aladdin. Nach einer Zugabe wurden die Musiker mit einem kräftigen Applaus in die Pause verabschiedet.

Hier lesen Sie weitere Informationen über die Blaskapelle Breitenbrunn:

Die Blaskapelle

  • Mitglieder:

    Die Blaskapelle zählt aktuell 93 Mitglieder. Für Auftritte stehen 36 Musiker zur Verfügung. In Ausbildung sind 17.

  • Anfänge:

    Gegründet wurde die Blaskapelle im Jahr 1919. In der Chronik sagte einst der damalige Bürgermeister Josef Kellermeier: „Ohne die Blaskapelle wären wir alle ein Stück ärmer.“

  • Nachwuchs:

    Bei der Blaskapelle wird großer Wert auf den Nachwuchs gelegt. Er wird von den eigenen Leuten ausgebildet.

  • Probe:

    Die Jungbläser haben wöchentlich Einzelunterricht und alle 14 Tage proben sie gemeinsam. Die Blaskapelle übt freitagabends. (pgi)

Jonas Brüderlein erhielt das D3-Leistungsabzeichen. Foto: Greiner

Der zweite Teil begann mit „Generations Fanfare“ und der Raschötzer Polka. Bei den Serien-Titelmelodien durfte die Melodie vom A-Team nicht fehlen. Dem Zigeunermarsch folgte abschließend ein Medley mit dem Titel „The Cream of Clapton“. Die Gäste applaudierten begeistert und forderten eine Zugabe. Dem Wunsch kamen die Musiker nach und spielten unter anderem „Sierra Madre“, bei dem die Zuschauer begeistert mitsangen und schunkelten. Besonders gut kam beim Publikum die Mischung von klassischen und modernen Stücken an, wie Gäste nach dem Konzert im Gespräch mit unserem Medienhaus sagten. Dirigent Peter Braun freute sich über das zahlreich erschienene Publikum. Er sei sehr zufrieden mit seiner Truppe gewesen, die teilweise über sich hinaus gewachsenen sei, sagte er.

Beim Konzert gab es auch eine Ehrung. Jonas Brüderlein hatte das Leistungsabzeichen D3 beim Nordbayerischen Musikbund absolviert. Hierfür überreichte ihm Vorsitzender Tobias Reichel eine Urkunde und eine Anstecknadel.

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