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Region Neumarkt
Montag, 19. Februar 2018 5

Freizeit

Nürnbergs große Kultur-Zentrale

Das Kunst-Kultur-Quartier sorgt für jede Menge Abwechslung: Sieben Häuser gehören der Institution an. Im Mai 2014 soll die Kunstvilla eröffnen.

Im Künstlerhaus in der Königstraße schlägt das Herz des Kunst-Kultur-Quartiers. Foto: Karmann

Nürnberg. Es liegt im Herzen der Stadt, am Königstor, genau gegenüber des Hauptbahnhofs: das Künstlerhaus mit seinem markanten Glasbau. Hier schlägt das Herz des Kunst-Kultur-Quartiers, das mit seinen sieben Häusern nicht nur regelmäßig jede Menge Musik, Tanz, Theater, bildende Kunst, Literatur und Film bietet, sondern auch durch namhafte Festivals längst international von sich Reden macht.

Sowohl Touristen als auch Einheimische wissen die Vielfalt gleichermaßen zu schätzen. Und es tut sich Neues: Der derzeit aktuelle Umbau der Kunstvilla in den Blumenstraße soll nächstes Jahr fertig sein, wie Kunst-Kultur-Quartier-Sprecher Christoph Zitzmann gestern bekanntgab: „Wir sind sehr zuversichtlich, die Kunstvilla bis Ende Mai kommenden Jahres zu eröffnen.“ Sie werde ein neues Museum für regionale Kunst

Im Jahr 2008 gegründet, fasst das städtische Kunst-Kultur-Quartier laut Zitzmann seine einzelnen Häuser „zu einer völlig neuen Form von Kultureinrichtung zusammen, bei der sich die verschiedenen Sparten gegenseitig bereichern und erweitern.“

So ist das Kunst-Kultur-Quartier mit seinen Veranstaltungshäusern ein zentraler Ort für nationale und internationale Festivals in Nürnberg. Als Veranstalter und auch als Kooperationspartner holt es Großveranstaltungen aus den unterschiedlichsten Kultursparten in die Region und rückt somit das Publikum nahe an den zeitgenössischen Diskurs in Musik, Film, Theater, bildender Kunst und Tanz.

Zu den Veranstaltungen mit langer Tradition zählen etwa die Stumm-Film-Musik-Tage, die von heute bis zum Sonntag stattfinden – und das bereits zum 17. Mal. Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ sehen Fans die großen Klassiker des fantastischen Films aus der frühen Zeit des Kinos. Vom surrealistischen Skandalfilm „Un Chien Andalou“ von Luis Buñuel und Salvador Dalí über „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“, „Die Frau im Mond“ und „Metropolis“ von Fritz Lang bis zu dem Märchen Peter Pan erleben die Besucher die ganze Bandbreite des Science-Fiction-Films der 20er Jahre. Immer musikalisch kongenial begleitet – zum Beispiel von den Nürnberger Symphonikern, dem Ensemble Kontraste oder Yogo Pausch.

Der nächste cineastische Höhepunkt beginnt am 14. März. In der Tafelhalle wird dann die Eröffnungsgala für die das elftägige 18. Filmfestival Türkei-Deutschland gefeiert. Es gilt als das deutschlandweit wichtigste Festival für den interkulturellen Dialog zwischen dem deutschen und türkischen Kino.

Für alle, die Informationen über Nürnberg oder Veranstaltungen brauchen, ist die Tourist-Information im Glasbau seit Jahre eine unverzichtbare Anlaufstelle.

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