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Region Neumarkt
Samstag, 16. Dezember 2017 10

Neumarkt

Oberstufenschüler helfen Grundschülern

Für Viertklässler an einigen Grundschulen stellt sich schon bald die Frage, welche Fremdsprache sie lernen sollen.

Die Oberstufenschülerin erklärt Fremdsprachen. Foto: Margot Schiller

Neumarkt.als erstes lernen möchten. Latein oder Englisch? Möchte ich danach Italienisch, Spanisch oder Französisch wählen, oder wäre der musische Zweig doch geeigneter für mich? Diese Fragen zu beantworten ist nicht ganz einfach für einen Zehnjährigen, zumal dieser wahrscheinlich auch gar nicht die Unterschiede zwischen diesen Sprachen oder deren Klang kennt. Deshalb haben es sich elf Schüler der zwölften Klasse des Ostendorfer-Gymnasiums im Projekt ESPAFITA zur Aufgabe gemacht, den Kindern einen Einblick in die Vielfalt moderner Fremdsprachen zu gewähren, die am Ostendorfer-Gymnasium gelernt werden können und ihnen den Spaß und den Nutzen von Sprachen näher zu bringen.

Der Titel ihres P-Seminars (Projekt-Seminar, ein Unterrichtsfach in der Oberstufe) ESPAFITA steht für Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch. In Teams von je drei Leuten waren die Seminarteilnehmer an insgesamt zehn Grundschulen in Stadt und Landkreis unterwegs. Zuerst wurde mit den Grundschülern überlegt, warum sie andere Sprachen lernen wollen und sollen. Natürlich nicht zuletzt, weil es zum Beispiel sehr nützlich ist, wenn man sich im Urlaub eine Mahlzeit bestellen kann, ohne das Risiko einzugehen, dass diese auf einmal anfängt zu krabbeln.

Außerdem informierten die Oberstufenschüler über das Angebot an Schüleraustauschmaßnahmen, die das OG organisiert. Anschließend wurden den Grundschülern kurze Sprachkurse in Französisch, Italienisch und Spanisch angeboten, von denen sich die Kinder einen aussuchen durften. Zuerst lernten sie darin einige grundsätzliche Vokabeln und Begriffe, um sich in der jeweiligen Sprache vorstellen zu können und sich in den oftmals fremden Klang einzuhören. Besonders beliebt waren die Worte für Zahlen und Farben. Danach standen verschiedene Spiele auf dem Plan (z. B. ein fremdsprachiges Memory), um die gelernten Ausdrücke zu vertiefen. Am Ende wurden die Grundschüler um ein kurzes Feedback gebeten. Dabei zeigte sich, dass das Ziel des Seminars, das Interesse an Fremdsprachen zu wecken, voll erreicht wurde.

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