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Region Neumarkt
Dienstag, 21. November 2017 7

Lesung

Privatdetektivin Anna di Santosa ermittelt wieder

Kriminalautorin Hildegunde Artmeier stellte in der Berchinger Schranne ihr neues Buch mit dem Titel „Dunkle Donau“ vor.

Hildegunde Artmeier stellte ihr neues Buch vor. Foto: Blaser

BERCHING.Als „Wiederholungstäterin“ begrüßte Gerlinde Delacroix die Kriminalautorin Hildegunde Artmeier in der Schranne zur Lesung aus ihrem jüngsten Buch „Dunkle Donau“. Ihr Durchbruch begann 2004, nachdem sie über Umwege als Biologiestudentin und später mit Sprachen als Übersetzerin zum Schreiben kam.

Mittlerweile hat Artmeier ihren achten Roman herausgebracht und bereits den dritten in Folge mit der Protagonistin Anna di Santosa. Im Publikum saß auch Artmeiers Ehemann Wolfgang Burger, der ebenfalls Krimis schreibt. Beide ergänzen sich beim Ausarbeiten der spannenden Geschichten.

Die Idee zum jüngsten Roman entstand in einem Park in Tschechien. „Eigentlich könnte ich mal etwas Grenzübergreifendes schreiben“, dachte sich Hildegunde Artmeier. So spielt „Dunkle Donau“ in Regensburg, Ulm, Tirschenreuth und Tschechien. „Es dauert ein bis zwei Jahre, bis so ein Buch fertig ist“, plaudert sie aus dem Nähkästchen. „Ich muss die Menschen vor Augen sehen, ihre Konflikte, welche Probleme einfließen und sie auch lösen. Wenn dann die Grundidee steht, arbeite ich ein Exposé aus – und das sehr ausführlich.“

Da sei ihr meist schon klar, wie die Figuren darin agieren. Die Erstausgabe lese dann der Ehemann durch und gebe sein Feedback. Dann komme eine grobe Gliederung. Zwischen sieben bis acht Runden werde das Buch überarbeitet, bis es fertig ist.

In „Dunkle Donau“ soll Privatdetektivin Anna di Santosa für den Industriellen Jirí Svoboda den Verfasser eines Drohbriefes ausfindig machen. Doch dann wird vor ihren Augen eine wichtige Informantin erschossen. Oder galt die Kugel etwa ihr selbst? Entschlossen macht sich die deutsch-italienische Ermittlerin auf die Suche nach der Wahrheit – und stößt dabei auf ein verstörendes Verbrechen.

Hildegunde Artmeier findet Krimis selbst sehr interessant und möchte ihren Lesern Spannendes bieten. Weiter geht es am Freitag mit der Literaturnacht. (ubb)

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