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Region Neumarkt
Montag, 11. Dezember 2017 7

Festival

„Rock im Park“ in Nürnberg gestartet

Rund 70.000 Musikfans feiern am Freitag auf dem Zeppelinfeld den Auftakt von „Rock im Park“. Unter anderem treten The Killers, Green Day und Selig auf.

  • Vor und auf der Hauptbühne von „Rock im Park“ wurde bereits am Freitag ordentlich gerockt. Jens Niering
  • Papa-Roach-Sänger Jacoby Shaddix: Die Rocker spielten am Freitag als eine der ersten Bands auf der Center Stage von „Rock im Park“. Jens Niering
  • Besucher des Musikfestivals „Rock im Park“ jubeln während eines Konzerts. Am Freitag beginnt das Rockfestival in Nürnberg. Foto: dpa
  • Auch bei „Rock am Ring“ in Nürburg geht es am Freitag los. Das dreitägige Event an der Rennstrecke in der Eifel ist seit langem ausverkauft. 85.000 Besucher werden erwartet. Foto: dpa

Nürnberg. Viel Sonne und wenig Ärger: Nürnberg ist am Freitag entspannt in den Festival-Sommer gestartet. Etwa 70.000 Fans werden am Wochenende beim Musikfestival „Rock im Park“ erwartet. Den Anfang machten unter anderem die „The Voice“-Juroren The Bosshoss, Englands Britpop-Hoffnung Jake Bugg und die Franzosen von Phoenix. Pünktlich zu den ersten bekannteren Bands kam auch die Sonne raus und schien den Rockfans auf Strohhüte und entblößte Oberkörper.

Polizei und Rettungskräfte sprachen insgesamt von einem überraschend ruhigen ersten Festivaltag ohne außergewöhnliche Vorkommnisse.

Bereits am Nachmittag hatten sich Zehntausende vor den drei Bühnen versammelt, um die Auftritte der US-Rockband Papa Roach und der britischen Band Palma Violets zu sehen. Später am Tag standen unter anderem The Killers auf dem Programm.

Zu den Headlinern zählen in diesem Jahr die US-Bands Green Day und Thirty Seconds to Mars. Aus Deutschland mit dabei sind Tocotronic, Fettes Brot, Casper, Seeed, Selig und die Sportfreunde Stiller. Bands, die an diesem Wochenende auch auf dem Festival „Rock am Ring“ am Nürburgring spielen, müssen knapp 400 Kilometer pendeln. Die 85.000 Tickets für „RaR“ waren schon im Januar ausverkauft.

Tausende Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf

Während des Festivals erreicht das dazugehörige Camp die Größe einer Kleinstadt – 30 000 Quadratmeter Boden werden abgedeckt. Diese temporäre Zeltstadt will natürlich versorgt werden. Damit das Musik-Spektakel auf dem Zeppelinfeld reibungslos über die Bühne geht, sorgen 120 Kilometer Kabel für gutes Licht und lauten Ton. 1100 Lampen setzen die Bands ins rechte Licht , während knapp 2000 Crew-Mitglieder die Abläufe auf den Bühnen in geregelte Bahnen lenken.

Im Einsatz sind außerdem 1000 Sicherheitsleute, rund 300 Polizisten und 1200 Sanitäter, die auf die Camper und Fans aufpassen. Für die Festivalbesucher stehen 550 Chemietoiletten, 25 Toilettencontainer und sechs Duschbereiche zur Verfügung. (dpa)

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