mz_logo

Region Neumarkt
Mittwoch, 22. November 2017 10° 3

Bildung

Schule macht sich stark für Europa

Lauterhofen gehört zum Projekt „Erasmus+“. Schüler und Lehrer lernen nun mehrere Partnerschulen in anderen europäischen Ländern kennen.
von Hans-Jürgen hennig

Lehrer, Schüler und Ehrengäste freuen sich auf das Projekt. Foto: Hennig

Lauterhofen.Die Schule in Lauterhofen hatte sich für die Teilnahme am Projekt „Erasmus+“ beworben – und eine Zusage bekommen. Für die Schüler und Lehrer der Grund- und Mittelschule heißt das, dass sie in den kommenden drei Jahren mit Schulen aus Polen, Slowenien, der Türkei und Griechenland in Kontakt kommen und bei Besuchsterminen an den Partnerschulen gemeinsam mit den Schülern an den Projekten arbeiten werden.

Kulinarische Eröffnung

Nun fand die Auftaktveranstaltung in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule Lauterhofen statt. Viele Eltern der Schüler hatten mitgeholfen, den Auftakt des Projektes auch kulinarisch zu bereichern. Ein Büffet war im Foyer aufgebaut, das Spezialitäten aus den Teilnehmerländern Polen, Slowenien, der Türkei und Griechenland anbot – von landestypischem Gebäck bis hin zum türkischen Honig.

Rektor Bernhard Dürr eröffnete die Veranstaltung in der Turnhalle der Schule. Er sagte, er freue sich sehr, dass die Schule bereits das dritte Mal an dem Projekt Erasmus teilnehme. Somit leiste sie ihren Anteil daran, in Europa Brücken zu bauen. Anschließend sprach Lehrerin Marion Weininger über die Bedeutung von Erasmus. Es sei für die Teilnehmer des Projektes schon eine bedeutend andere Situation, selbst in andere Länder zu reisen, als aus den Medien über sie zu erfahren.

Als wahre Triebkraft für das Projekt bezeichnete Weininger außerdem einige Schwerpunkte für das Schuljahr, wie zum Beispiel das Proben eines Theaterstückes, eine Reise in andere Länder oder das gemeinsame Lernen mit Schülern andere Nationen. Anschließend traten einige Schüler vor. Sie benannten die Partnerschulen und Partnerstädte innerhalb von Erasmus und markierten sie auf einer Europakarte. Dürr enthüllte daraufhin eine Tafel. Es war das offizielle Projektschild, das am Gebäude angebracht wird. Es belegt, dass die Schule Mitglied in einer strategischen Schulpartnerschaft von „Erasmus+ Schulbildung“ ist.

Auch Schüler der vierten Klasse hatten einen Auftritt unter der Leitung von Maria Preißl-Kaindl. Sie trugen das Lied „Wir geben uns die Hand“ vor und wollten damit verdeutlichen, dass die Europäer mehr und mehr aufeinander zugehen würden. Die Zuschauer wurden sichtlich mitgerissen und fingen prompt an, den Rhythmus des Lieds mitzuklatschen.

Gäste loben den Einsatz

Als erster Ehrengast sprach Albert Füracker sein Grußwort. Er hob hervor, dass das, was die Schule mit diesem Projekt für Europa tue, eine ganze Menge sei, und wünschte allen Mitwirkenden viel Erfolg bei der Umsetzung. Landrat Willibald Gailler sagte, das Projekt sei sehr wichtig, auch vor dem Hintergrund, dass im Landkreis etwa 10 000 Einwohner mit ausländischen Wurzeln gebe. Er wies außerdem darauf hin, dass die Schule in Lauterhofen seit zwei Jahren den Titel „Umweltschule in Europa“ trägt. Bürgermeister Ludwig Lang lobte die Einsatzbereitschaft und die Arbeit der Verantwortlichen. Im Namen des Elternbeirates wünschte Diana Händlmayer alle Beteiligten viel Erfolg für das Projekt.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht