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Region Neumarkt
Montag, 23. Oktober 2017 5

Gemeinderat

Supermarkt beschäftigt die Räte

Das Gewerbegebiet Schlierferheide Nord war Thema im Gemeinderat. Der Supermarkt kommt auch Bögl-Mitarbeitern zugute.

In Sengenthal kam der Gemeinderat zusammen. Foto: Röhrl

Sengenthal.Bei der jüngsten Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit den Stellungnahmen der Behörden zum Sondergebiet Nahversorgung und GewerbegebietSchlierferheide Nord. Wie bereits berichtet, sind an der alten B 299/Abzweigung Baggersee ein Supermarkt (Norma) mit Bäckerei und Metzgerei sowie eine Tankstelle und ein Getränkemarkt geplant. Was noch aussteht, ist ein Gutachten, welches die Auswirkungen des Vorhabens auf die Stadt Neumarkt sowie auf Mühlhausen und Deining zum Inhalt hat.

Diesem sieht jedoch Guido Bauernschnitt vom Planungsbüro „Team 4“ sehr gelassen entgegen. „Mit 1000 bis 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche ist der Supermarkt nicht übergroß angelegt. Deshalb sind auch keine negativen Auswirkungen auf die Nachbargemeinden zu erwarten“.

Die Regierung der Oberpfalz und der Planungsverband wiesen in ihren Stellungnahmen darauf hin, dass es ihnen wichtig sei, dass die Einrichtungen der Nahversorgung vom Ort aus fußläufig zu erreichen seien und sich durch verschiedene Eingrünungsmaßnahmen und Baumpflanzungen in der Landschaft verträglich einfügten. Nicht anfreunden konnten sich die Gemeinderäte mit dem Wunsch der Investoren, südlich des Gewerbegebiets an der B 299 eine 15 Meter hohe Pylone zu Werbezwecken aufzubauen.

Profitieren werden von dem neuen Supermarkt auch die vielen auf dem Werksgelände der Firma Bögl wohnenden ausländischen Arbeitskräfte. Sie können sich nunmehr einen langen Fußweg nach Neumarkt bzw. Mühlhausen ersparen. Auf einem Fußweg und auf dem Radweg können sie sicher zum Supermarkt kommen.

Um die Lärmsituationen für die Bewohner von Sengenthal nicht zu verschlechtern, werden der Standort des Supermarkts und der Tankstelle um 8,50 Meter nach Süden verlegt und das zwischen Ortschaft und Supermarkt geplante Mischgebiet in ein eingeschränktes Gewerbegebiet umgewandelt. Das heißt: Im Gewerbegebiet sind Wohnungen und lautes Gewerbe ausgeschlossen. Gegebenenfalls müssen noch die Parkplätze des Supermarktes verlegt werden, hieß es. Damit kommt die Gemeinde den Forderungen des Landratsamtes nach. Nach Guido Bauernschmitt sind all diese Maßnahmen nötig, um die dort maximal zulässigen Emissionen einzuhalten. „Diese Werte werden bereits jetzt weitgehend von der Firma Bögl ausgeschöpft“, erklärte Bauernschmitt. (nsf)

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