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Region Neumarkt
Dienstag, 23. Januar 2018 4

Geschenk

Weihnachtstaler zeigt Holzheimer Bauwerk

Der Neumarkter Münzverein hat diesmal die Mariahilf-Kapelle auf die Silbermünze geprägt, die es zum 16. Mal gibt.

So sieht der 16. Neumarkter Weihnachtstaler aus. Foto: Meyer

Neumarkt.Wirft man einen Blick beim Durchfahren der Holzheimer Hauptstraße auf die neugotische Mariahilf-Kapelle in der Ortsmitte, vermutet man eine Kapelle ohne besonderen Flair. Betritt man aber diese Kapelle, wird man eines besseren belehrt, wenn die reiche und bunte Ausstattung ins Auge fällt. Jetzt ziert die Mariahilf-Kapelle den 16. Neumarkter Weihnachtstaler, wie der Vorsitzende des Neumarkter Münzvereins, Andreas Meyer, erklärte.

Entscheidung früh gefallen

Die komplette Vorstandschaft des Münzvereins habe sich schon im Juli entschieden, dieses Kleinod auf eine Silbermedaille zu prägen. „Seit 16 Jahren – und darauf sind wir auch ein bisschen stolz – gibt es diese beliebte Medaillenserie, die alljährlich eine Kirche oder Kapelle aus dem Stadtgebiet zeigt und sich allgemeiner Beliebtheit erfreut“, erklärte Meyer.

Der frühere Kreisarchivar Hans Braun hat im Eingangsbereich der Kapelle auf einer Infotafel die Ausstattung sehr detailliert beschrieben, so dass es dem Betrachter leicht fällt, von links nach rechts alle Sehenswürdigkeiten, und das sind eine ganze Menge, ausfindig zu machen.

Der Taler

  • Der Neumarkter Weihnachtstaler

    ist 35 Millimeter groß, aus Feinsilber (999,9) und wiegt 15 Gramm.

  • Zum Preis

    von 49 Euro (in Feingold nur auf Anfrage) ist der Weihnachtstaler beim Münzverein Neumarkt, Tel. (0 91 81) 61 65 bzw. 20 911, sowie in der Tourist-Information in Neumarkt erhältlich.

  • Bestellungen

    sind auch auf der Homepage des Münzverein unter www.muenzverein-neumarkt.de möglich.

So wurde die Mariahilf-Kapelle 1870 von der vormaligen Gemeinde Holzheim erbaut. Erst im Jahre 1972, im Rahmen der Gebietsreform, ging die Kapelle in den Besitz der Stadt Neumarkt über. Der Hochaltar mit neugotischem Aufbau zeigt das Mariahilf-Gnadenbild, das die Rückseite des Weihnachtstalers zeigt. Im Altarunterbau St. Petrus und St. Barbara (mit Turm und Kelch). Im Altaraufsatz die Dreifaltigkeitsgruppe, links und rechts im Altarraum die vier Evangelisten.

Kapelle ist denkmalgeschützt

Der linke Seitenaltar zeigt St. Josef mit Jesuskind, links St. Florian, rechts St. Georg; darunter eine Pieta. Der rechte Seitenaltar zeigt den Herz-Jesu-Altar, mit den Jesuitenheiligen Aloisius (links) sowie Franz Xaver (Apostel Indiens und Japans). Auf der Südseite hängt das barocke Kreuz mit Schmerzensmutter, darunter ein interessantes Votiv-Bild. Viele weitere Sehenswürdigkeiten wie Kreuzweg, Buntglasfenster und Deckengemälde zeigt die Mariahilf-Kapelle noch, dessen Besuch sich allemal lohnt.

Im Jahre 1973 wurde die Mariahilf Kapelle in die Liste der denkmalgeschützten Bauten aufgenommen. Seit der Sanierung 1990/1991 und Restaurierung 1992/1993 der Inneneinrichtung sowie der sakralen Ausstattung gilt die Kapelle als ein kunsthistorisches Kleinod.

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