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Region Neumarkt
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Treffen

„Zauberhafter Sonntag“ geplant


Von Bernd Kaksch

Einen „zauberhaften Sonntag“ plant die „Allianz für den freien Sonntag Neumarkt“ am 3. März 2013. Das war das Fazit des Treffens am Dienstagabend im Kirchencafé am Hofplan.

Hildegard Remling, die Sprecherin des Zusammenschlusses, begrüßte zu diesem Gespräch neben Dekan Richard Distler Katharina Weber von der Kolpingsfamilie, Bernhard Schinner von der Caritas, Hans Georg Spille und Heiner Richter von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung. Gewerkschaften und Evangelische Kirche hatten sich entschuldigt.

Zunächst ließ man die Veranstaltung „Allianz für den freien Sonntag“ am 3. März 2012 in Neumarkt Revue passieren. „Wir haben einige zum Nachdenken gebracht“, sagte KAB-Sekretär Spille. Sehr positive wurde auch die Podiumsdiskussion zu diesem Themenkreis bewertet und hier ganz besonders die Leistung des Präses Richard Distler gewürdigt. Dieser ergriff das Wort und sagte: „Wir müssen uns rühren wegen unserer Sonntagskultur.“

Der Sonntag werde seit dem 3. März 334 nach Christus gefeiert. Damals wurde dieser Wochentag für den Gottesdienst eingeführt und stehe in der Tradition der jüdischen Sabbath-Kultur, erläuterte Distler. Damit wurde ein Tag der Ruhe geschaffen, den auch die in Anspruch nehmen, die mit der Kirche nichts mehr am Hut haben. Heute würden immer stärkere „Pressure groups“ gegen die Sonn- und Feiertagsruhe vorgehen. Auch die sogenannten stillen Feiertage, wie Volkstrauertag oder Karfreitag, seien in Gefahr.

Man habe mit Aktives Neumarkt, dem Interessensverband des Einzelhandels, offene Gespräche geführt und man wolle keine Frontstellung gegen sie. Von dieser Seite sei auch kein Antrag auf einen dritten und vierten „Verkaufsoffenen Sonntag“ in der Stadt gestellt worden. Davon seien, so Distler, nicht nur das Verkaufspersonal, sondern auch die Geschäftsinhaber betroffen, denn sie müssten an diesen Sonntagen ja selbst mit ins Geschäft. Anders stelle sich die Lage für die Discounter dar, in denen der Stadtpfarrer die treibenden Kräfte für mehr Sonntagsarbeit sieht.

Hans Georg Spille hatte sich bereits Gedanken darüber gemacht, wie das Programm am 3. März 2013 aussehen könnte, der auf einen Sonntag fällt. Er schlug ein Nachmittagsprogramm für Familien unter dem Titel „Ein zauberhafter Sonntag“ vor. Er habe Kontakt zu Donatus Weinert, einem ehemaligen KAB-Sekretär aus Wuppertal. Dieser könnte im Pfarrheim an der Saarlandstraße mit Zaubereien, Geschichten und Musik auftreten. Kaffee und Kuchen sollen dabei angeboten werden. Damit würde man den Familien auch zeigen, wie man einen Sonntag sinnvoll gestaltet.

Diese Anregung fand die Zustimmung der anderen Allianz-Mitglieder. Das Konzept soll nun in den Vorstandssitzungen diskutiert und bei einem neuen Treffen Ende Oktober beschlossen werden.

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