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Region Neumarkt
Samstag, 16. Dezember 2017 4

Wasserversorgung

Zweckverband will 2019 schuldenfrei sein

Der Haushalt 2018 war Thema einer Sitzung der Berching-Ittelhofener Gruppe. Im Kapellenweg soll eine Leitung erneuert werden.

Thema bei der Sitzung des Wasserzweckverbands war auch der Haushalt 2018. Foto: Jens Wolf

Berching.Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Berching-Ittelhofener Gruppe steht wirtschaftlich auf gesunden Beinen. Das wurde bei der Sitzung im Rathaus deutlich, bei der unter anderem der Haushalt 2018 besprochen wurde.

Der Verwaltungshaushalt, der die laufenden Einnahmen und Ausgaben umfasst, hat ein Volumen von 965 400 Euro, der Vermögenshaushalt von 160 250 Euro. Insgesamt umfasst der Haushalt rund 1,1 Millionen Euro. Wie Stadtkämmerer Christian Rogoza sagte, werden 2018 keine Kredite aufgenommen. 2019 soll der Zweckverband schuldenfrei sein. Die Rücklagen werden sich laut Rogoza am Ende des Haushaltsjahres 2018 auf 938 000 Euro belaufen. Der Kämmerer wies darauf hin, dass der Zweckverband zwar ordentlich aufgestellt sei, man jedoch nicht überheblich werden dürfe und auf kostendeckende Gebühren achten solle.

Geld soll 2018 vor allem für den allgemeinen Leitungsbau ausgegeben werden. Doch in den nächsten Jahren werde eine Sanierung des Wasserwerks und ein möglicher Anschluss von Rossthal an den Zweckverband anstehen, kündigte der Stadtkämmerer an. Ein konkretes Projekt ist im Frühjahr und Sommer die Erneuerung der Versorgungsleitung im Kapellenweg und ein kurzes Teilstück im Haarbergweg sowie ein Wasserleitungsringschluss zwischen dem Erlenweg/Alte Jettingsdorfer Straße und dem Kapellenweg in Berching.

Für die Leitungsverlegung im Kapellenweg müsse in einem Bereich aus Platzgründen die neue Versorgungsleitung in der alten Leitungstrasse verlegt werden, informierte Bauamtsleiter Thomas Lindner das Gremium. Sollte die bestehende Versorgungsleitung nicht tief genug verlegt sein, was der Bauamtsleiter erwartet, müsse ein oberirdisches Rohrleitungsprovisorium erstellt werden, an dem die betroffenen Hausanschlüsse umgebunden werden müssten. So soll während der Bauarbeiten die Wasserversorgung gewährleistet sein.

Die Kosten für das Projekt betragen rund 140 000 Euro netto. Um ein günstiges Angebot zu bekommen, sollen die Arbeiten im Spätherbst beziehungsweise im Winter ausgeschrieben werden. Die Anwesenden stimmten dem vorgelegten Entwurf des Ingenieurbüros Dotzer ohne Gegenstimme zu. Josef Bogner berichtete als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses dem Gremium von der Prüfung der Jahresrechnung. Er regte an, die Verwaltungskostenbeiträge auf Aktualität zu prüfen. Einstimmig erteilte die Verbandsversammlung für die Jahresrechnung 2016 des Zeckverbands zur Wasserversorgung der Berching-Ittelhofener Gruppe die Entlastung. (na)

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