mz_logo

Region Neumarkt
Dienstag, 20. Februar 2018 4

Vorschau

Zwei spannende Angebote an einem Abend

Am 10. Februar bieten die Neumarkter Kulturvereine „Frequenz hoch 3“ sowie der „K3“ Musik beziehungsweise Kleinkunst.
Von Lothar Röhrl

Dr. Alois „Ellis“ Kölbl mit unter anderem Gitarrist und Blues-Sänger Wolfgang Bernreuther im G6: Genau diese Aufnahme wird am 10. Februar wieder möglich sein. Archivfoto: Röhrl

Neumarkt.Der 10. Februar wird von manchem eine schwere Entscheidung abverlangen: Entweder Besuch des „Kaffeehausabends“ des Vereins Frequenz mit „Ellis and Friends“ im G6 oder der „alternative K3-Fasching“ im Stil des ehemaligen Starkbierfests der Lammsbrauerei im Foyer der Residenz. Kurios ist, dass an einem Abend die beiden Neumarkter Kulturvereine als Veranstalter in Erscheinung treten.

Immer wieder Kurzgeschichten

Bei der Frequenz-Veranstaltung im G6 (ab 20 Uhr) werden fünf Musiker, von denen jeder seine ganz eigene Geschichte schon geschrieben hat, auf der Bühne des G6 stehen. Der Pianist Dr. Alois „Ellis“ Kölbl freut sich, mit hochkarätigen Musikern ein spannungsgeladenes und in dieser Form noch nicht gehörtes Programm vorzustellen. Mit dabei ist die komplette United Blues Experience in neuer Besetzung: Beata Kossowska, Weltklasse-Mundharmonika-Spielerin und Sängerin aus Warschau wird das Publikum mit ihrer Bühnenpräsenz begeistern. An der Blues-Gitarre und an der vokalen Mikrophonie wird Wolfgang Bernreuther, Kulturpreisträger der Stadt Neumarkt 2016, mit von der Partie sein. Am Bass sorgt Harry Hirschmann, langjähriger Sidemann von Kevin Coyne, gemeinsam mit dem Holländer Evert Jan Fraterman am Schlagzeug für das rhythmische Fundament. Fraterman spielte übrigens mehrere LPs und CDs mit Sting und Andy Summers (Ex-Police) ein.

Das Programm reicht von Eigenkompositionen aus der Feder von Ellis Kölbl, Beata Kossowska und Wolfgang Bernreuther bis hin zu geschmackvoll arrangierten Klassikern. Darunter werden Songs von John Lennon, Miles Davis oder Big Joe Williams sein. Doch was wäre das nächtliche Vergnügen ohne die Geschichten, die sich in so manchem Etablissement abspielen? Gesche Zimmermann und Susanne Biller haben sich auf die Suche gemacht und amüsante Geschichten gefunden, die an so manchen Ort entführen, der auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Ort des Unterhaltens, Treffens und Vergnügens ist, und auf den zweiten der besondere Ort ist, der das „zweite“ Zuhause zu dem macht, was es eigentlich ist: der Schauplatz des Lebens.

Karten gibt es im Vorverkauf ab kommenden Montag im Jugendbüro (Türmergasse 11) sowie im G6.

Ein alternativer Fasching

Ebenfalls in der kommenden Woche beginnt im Touristbüro im Rathausdurchgang der Vorverkauf für den „K3-Fasching“. Er steigt ebenfalls am 10. Februar um 20 Uhr – und zwar im Foyer der Residenz (ehemalige Krümperstallung). Organisator ist der zweite Neumarkter Kulturverein: der „K3“. Er hatte sich vergangenen Freitag erstmals mit einem Abend um Musik (Bernreuther, Gebrüder Mühlleitner) und Kabarett (Duo Rohrer/Matuschik) in der Öffentlichkeit präsentiert. Bei diesem Fasching wird es jede Viertelstunde Angebote für Menschen geben, die nicht auf reinrassigen Fasching stehen, sich aber amüsieren wollen. Dafür wird sicher Alois Haunschild sorgen. Nach Jahren Pause wird er am 10. Februar eine seiner speziellen Reden halten, die früher immer beim Starkbierfest der Lammsbrauerei wegen ihrer Spitzzüngigkeit beliebt und berüchtigt waren. Mit dabei sind zwischen 20 und 24 unter anderem die erst vor kurzem gegründete „Mad Cherry Band“, der auf Beatles-Songs spezialisierte Zither-Virtuose Richard Pragner sowie die Rock ’n’ Roll-Tanzgruppe „Funny Rollers“.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht