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Region Neumarkt
Sonntag, 17. Dezember 2017 10

Stadtrat

Zwischenstation für Wärme im Winter

Damit die möglichen Anschlussteilnehmer auch im Winter nicht frieren müssen, ist dieses Konstrukt notwendig.
Von Andreas Friedl.

Velburg.Längster und zugleich umfangreichster Tagesordnungspunkt bei der Stadtratssitzung am Donnerstagabend, war der geplante Bau einer Zwischenstation für die Nahwärmeversorgung im Wieserstadl. Wie erster Bürgermeister Kraus dazu sagte, würde das von der Straße „Zum Pilgram“ ausgehende und derzeitige bestehende Wärmenetz, zumindest im Sommer, für die anzuschließenden Objekte, wie den städtischen Kindergarten, Ärzte- oder Pfarrhaus genügen.

Um in diesen Objekten aber auch zur Winterzeit ordentliche Temperaturen zu erreichen, sei eine Zwischenstation notwendig. Zudem seien auch, wie Kraus weiter anführte, bereits dementsprechende Leitungen in das Areal „Wieser-Anwesen“ verlegt worden. Seinen weiteren Ausführungen zu Folge würde diese Zwischenstation für die Wärmeversorgung in den neuen Keller des Anwesens kommen. „Die obere Etage dieses Hauses könnte einen Seniorentreff aufnehmen“, so Kraus weiter und fügte an, dass die Planungen für die Räume der Heizzentrale schon sehr weit gediehen seien und in der kommenden Woche vorliegen würden. An der anschließende Diskussion beteiligte sich nahezu das gesamte Stadtratsgremium.

Überschaubare Kosten

Einige Räte wollten von Bürgermeister Kraus auch die Kosten für diese Maßnahme wissen. Wie Kraus verlauten ließ, seien diese jedoch überschaubar. Konkret könne er erst in der kommenden Woche darüber Auskunft erteilen. Stadtrat Dr. Roland Schlusche stellte daraufhin den Antrag, dieses Vorhaben, bis zur Bekanntgabe der Kosten zurückzustellen. Nach einigem Hin und Her wurde dieser Vorschlag mit großer Stimmenmehrheit abgelehnt.

Bevor es aber zu dieser Abstimmung kam, verteidigte Kraus sein Vorgehen unter anderem damit, dass mit potentiellen Anschlussteilnehmern, wie beispielsweise der Kirche, schon Verträge abgeschlossen worden seien.

Im Wiesenstadl soll künftig keine Geburtstagsfeiern mehr stattfinden, die die halbe Nacht dauern. „Es sollen Veranstaltungen nur nachbarschaftsverträglich durchgeführt werden.“ Letztendlich entschied das gesamte Gremium für den Vorschlag von Bürgermeister Kraus, einstweilen das Gebäude für die Zwischen-Heiz-Zentrale zu errichten. Als anschließenden Punkt brachte der Rathauschef die Informationsfreiheitssatzung auf die Tagesordnung. Wie er dazu erläuterte, gehe es hier um den berechtigten Anspruch von Gemeindebürgern gegenüber der Verwaltung ihrer Gemeinde, sofern nicht datenschutzrechtliche Bestimmungen dagegen stehen würden. Laut Kraus komme der Vorschlag zu dieser Satzung vom Bayerischen Journalistenverband und sei auch unter seiner Mitwirkung ausgearbeitet worden. „ Das Gremium befürwortete die eingebrachte Satzung.

Geld auch für Deusmauer

Weiterer Tagesordnungspunkt war die Bedarfsmitteilung des Bund-Länder- Städtebauförderprogrammes, die für die Förderung von Projekten erforderlich sei. Im Ort Velburg betreffe dies unter anderem die Projekte Wieserstadl, nördliches Stadttor, Sanierung Rathaus und wiederkehrende Maßnahmen, wie städtebauliche Untersuchungen. Da ebenfalls die Ortschaft Deusmauer in dieses Programm falle, bestehe auch hier Förderbedarf, der im gleichen Zeitraum insgesamt 720 000 Euro betrage.

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