Neumarkt 11.08.2012, 13:27 Uhr

Beim Feuerwehrhaus packen alle an

Dank der freiwilligen Helfer – inklusive Bürgermeister – gehen die Arbeiten in Willenhofen gut voran. Auch ein Dorfstadl soll im Ort entstehen.

erstes Bild Bild zurück
Bild 1 von 2
Bild weiter letzes Bild
Auf der Baustelle in Willenhofen herrscht derzeit Hochbetrieb. Foto: Gabler

Auf der Baustelle in Willenhofen herrscht derzeit Hochbetrieb. Foto: Gabler

Von Vera Gabler

Willenhofen. „Auf der Baustelle herrscht richtig Hochbetrieb“, freute sich zweiter Bürgermeister Jakob Wittmann am Samstag. Das war allerdings keine Ausnahme. Denn seit feststand, dass die Feuerwehr mit ihren rund 140 Mitgliedern ein neues Domizil braucht, ist die ganze Dorfbevölkerung für ein Gemeinschaftshaus auf den Beinen. Die Männer packen tatkräftig mit an, die Frauen sorgen für Brotzeiten, Mittagessen und Kuchen.

Im September vor einem Jahr hatte Wittmann eine Fragebogenaktion angeregt, in der es darum ging, Meinungen einzuholen bezüglich einer gemeinschaftlichen Einrichtung für ein reges Dorfleben. Der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses habe nach Abschluss des Leitbildverfahrens im Zuge der Dorferneuerung damals auf Platz vier gestanden.

Bei der Bürgerabstimmung hatte sich zwar die Mehrheit der 208 Teilnehmer für einen Gemeinschaftsraum im neuen Feuerwehrhaus und ein Dorfhaus ausgesprochen, aber mit knapp 35 Prozent sei dies ein knappes Ergebnis gewesen.

Anfang Dezember vergangenen Jahres stand dann der Plan fest, die Feuerwehr Willenhofen bzw. die Willenhofener Bürger sollten ein neues Gerätehaus samt Gemeinschaftsraum bekommen – sowie im Anschluss daran einen Dorfstadl. „Ein deutlich abgespeckter Kompromiss für das Dorfhaus“, ergänzt Wittmann im Gespräch mit dem Tagblatt und verweist auf das knappe Ergebnis.

Beim Ortstermin am Samstag konnte man schon die Bodenplatte des Dorfstadls betreten, während das Feuerwehrhaus gerade gemauert wurde. „Rund 150 bis 200 Kubikmeter Beton sind verarbeitet worden“, erklärt ein fleißiger Helfer, während die jungen Leute die Schaltafeln putzen.

Dann verlässt Wittmann das Gespräch, um einen Mauerstein für die Maurer zu schneiden. „Es ist schön zu beobachten, wie alle an einem Strang ziehen“, sagt Wittmann, als er wieder zurückkehrt und kommt auch auf die große Unterstützung der Firma Niebler zu sprechen. Sie stelle unter anderem Maschinen zur Verfügung, die die Arbeiten deutlich erleichterten. Außerdem spricht er den beiden Bauleitern Friedrich Schötz und Wolfgang Groß seinen Dank aus.

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 

Mittelbayerische.de Logo