Neumarkt 27.06.2012, 16:27 Uhr

Berg ist und bleibt schuldenfrei

Bürgermeister Helmut Himmer, die Gemeinderäte und die Verwaltung sind stolz auf ihren „nachhaltigen und zukunftsfähigen“ Haushalt 2012.

Ein großer Posten im Gemeindehaushalt 2012 ist die Sanierung und Erneuerung des Wasserwerks. Foto: Stepper

Ein großer Posten im Gemeindehaushalt 2012 ist die Sanierung und Erneuerung des Wasserwerks. Foto: Stepper

Von Hans Stepper

BERG. „Nur Kommunalpolitik unter der Prämisse der Nachhaltigkeit ermöglicht eine zukunftsfähige Gemeinde-Entwicklung“. Das hat Bürgermeister Helmut Himmler zum Haushalt der Gemeinde Berg gesagt. Die Berger Kommune verfüge über geordnete Gemeindefinanzen, eine solide Steuer- und Finanzkraft und sei demzufolge jetzt und in den kommenden Jahren in der Lage, intensiv und stetig in die soziale und technische Infrastruktur Bergs und aller Orte zu investieren. „Die Bürger in Burkertshof sind genau so viel wert wie in größeren Orten“, sagte Himmler. Trotz der guten finanziellen Lage werde Himmler aber „den bewährten Kurs der strikten, sparsamen und intensiven Haushaltspolitik konsequent und ohne Abstriche weiter fortsetzen“.

Keine Schuldenlast für die Jungen

Himmler sah sich am Dienstag weiter auf dem richtigen Weg in Sachen Konsolidierung des Gemeindehaushaltes. Die Gemeinde habe in den zurückliegenden Jahren Schulden kontinuierlich abgebaut und zum 30. März 2011 die Pro-Kopf-Verschuldung auf „Null“ gesenkt. „Bei uns verdient keine Bank nur auch einen Euro. Wir kommen seit Jahren ohne Kreditaufnahmen und Zinszahlungen aus“, sagte der Bürgermeister. Er warnte allerdings davor, durch „unsinnige“ Ausgaben für nicht notwendige Projekte die Schuldenlast der kommenden Generation aufzubürden.

Die Fraktionssprecher Elisabeth Kienlein (SPD), Susanne Hierl (CSU), Richard Kreuzer (LBG) und Hans Bogner (FWG) bedachten den Bürgermeister, Kämmerer Otmar Donhauser, die Geschäftsleitung und die Verwaltung mit Lob. Himmler sagte: „Berg verfügt über sehr gute Voraussetzungen für eine sinnvolle, nachhaltige und zukunftsfähige Gemeindeentwicklung. Wir werden auf der Basis geordneter Finanzen daher besser die Zukunft gestalten als Kommunen mit hoher Verschuldung“.

Bevor allerdings der Haushalt sowie der Finanz- und Stellenplan unter Dach und Fach waren und vom gesamten Ratsgremium grünes Licht signalisiert wurde, „löcherten“ die Volksvertreter Bürgermeister und Kämmerer mit Detail-Fragen zu bestimmten Haushaltspositionen.

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